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Behinderung: Dass es dich gibt


Kurz vor Lottas Geburt wurde in ihrem Gehirn eine Fehlbildung entdeckt. Ihre Mutter schreibt hier von Momenten tiefer Verzweiflung.

Und großen Glücksgefühlen.

Ich suche mir sorgfältig aus, mit wem ich darüber rede, wie es ist, wenn der Arzt sagt: »Das Kind kann 80 werden, aber dass es selbstbestimmt leben wird, kann ich Ihnen nicht versprechen.« Theoretisch könnte jederzeit eine von Lottas ausgeleierten Kopfadern platzen, ein minimales Risiko, aber ein Risiko. Was soll ich meinem Kind wünschen? Ein langes Leben in Abhängigkeit oder einen schnellen Tod? Es gibt Tage, da muss ich darüber nachdenken. Die Antwort sehe ich in dem schokoverschmierten Grinsen meiner Tochter. In der Zeitung lese ich von einer belgischen Studie über sogenannte Locked-in-Patienten, Menschen, die so vollständig gelähmt sind, dass sie nur noch per Wimpernschlag mit ihrer Umwelt kommunizieren können, etwa als Folge eines Schlaganfalls. Dann doch lieber tot, oder? 72 Prozent der befragten Patienten sehen das nicht so, sie bezeichnen sich selbst als glücklich. 72 Prozent – diese Zahl gibt mir sehr viel Kraft. Wer gesund ist, hat keine Ahnung, wie es ist, behindert oder auf andere angewiesen zu sein. Ich habe kein Recht, meiner Tochter einen schnellen Tod zu wünschen.

Lotta will stehen, drückt die Beine durch und macht sich kerzengerade. Die Unterarme muss sie dafür abstützen, sie steht an einem Hocker wie andere an der Bar. Sie steht und steht und lacht.Wenn man ihr einen Ball vor die Füße legt, denkt sie lange nach, winkelt ihr Bein an und kickt mit einer plötzlichen Bewegung den Ball weg. Fußball wird unser Lieblingsspiel, im Sportgeschäft suche ich ein Trikot in Größe 86 für Lotta. Jetzt kann ich mir vorstellen, wie das aussieht, wenn sie geht. Gestützt auf ein Gehwägelchen, mit Trippelschritten,

aber auf den eigenen Füßen unterwegs.

alles lesen bei:

Behinderung: Dass es dich gibt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE.

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Armut kann tödliche Folgen haben.

„Die neue Attacke gegen Hartz-IV-Empfänger“

Kritik vom Paritätischen Wohlfahrtsverband an den Sparplänen der Regierung.

Eine neue Studie belegt: Armut kann tödliche Folgen haben.

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband hat die geplanten Mehrausgaben für Kinder von Hartz-IV-Familien als deutlich zu niedrig kritisiert. Statt der 480 Millionen Euro pro Jahr, die im Etatentwurf von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für bessere Bildungschancen von Hartz-IV-Kindern und neue Regelsätze veranschlagt sind, seien mindestens 1,5 Milliarden Euro erforderlich.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verteidigte den Etat und kündigte das Konzept zur Neuordnung der Hartz-IV-Sätze für Herbst an. Sie sprach von einem ersten groben Schätzwert. Hartz-IV-Kinder würden in der Schule künftig aber besser gefördert.

„Da ist es ein großer Vertrauensvorschuss, dass die Regierung im Sommer über die 20,9 Milliarden Euro für die Hartz-IV-Sätze hinaus bereits eine halbe Milliarde Euro als Vorsorge für zusätzliche Investitionen in die Bildung bedürftiger Kinder in den Haushalt für 2011 eingeplant hat“, sagte von der Leyen. Read the rest of this entry »

 

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Die ausgesuchte Unterschicht

Niedriglohn, Aufstocker und Altersarmut

Das Produkt Rot-Grüner Politik

als Grundlage weiterer Verelendung

Haushaltsstudie: Wo bleibt eigentlich mein Geld?!

undefined Der deutsche Durchschnitts-Haushalt hat 3707 Euro brutto,
zahlt davon 793 Euro an den Staat

Die große Studie, wie es im Geldbeutel der Bürger aussieht.

BERLIN –  Wie leben die Deutschen? Woher stammt ihr Geld und wofür geben sie es aus? Das Statistische Bundesamt erhebt dazu alle fünf Jahre die umfassende „Einkommens- und Verbrauchsstichprobe“ (EVS), für die 60000 Haushalte minutiös buchführen. Ein Teil der Daten – von den 15 Prozent Ärmsten – war für die Reform der Hartz-IV-Sätze verwendet worden. Jetzt hat das Bundesamt am Mittwoch unter dem Titel „Wo bleibt mein Geld?“ das Gesamtwerk vorgelegt: wie es in den Portemonnaies aller Bürger aussieht. „Das ist in der Hartz-IV-Debatte etwas untergegangen“,

Vizepräsident Peter Weigl  – er wies nochmal extra darauf hin,

dass die Regierung selbst ausgesucht habe, welche Daten sie verwende.

Oder „Transparent“ wie 2008 im Haushaltsentwurf festgelegt

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