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Schlagwort-Archive: Philipp Rösler

Nächstes Dreikönigstreffen im Vereinslokal

Es sollte der Aufbruch in ein besseres Jahr für die FDP werden.

Beim Dreikönigstreffen bemüht sich Philipp Rösler
um einen Befreiungsschlag 

doch dann wurde es eine Abschiedsveranstaltung einer Partei,
die in  Zukunft alle ihre Anhänger in einem Vereinslokal versammeln kann. 

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat ein paar hundert Leute vor sich, und er redet und redet. Schon fast eine Stunde, über Wachstum und Zuwanderung und Zukunft. Das Herz der Partei wollte Philipp Rösler erreichen. Doch von Erlösung oder gar einer Kehrtwende zum besseren ist an diesem Tag in Stuttgart weit und breit nichts zu sehen. Nicht einmal die politischen Gegner lassen sich von der FDP noch hinterm Ofenhervorlocken.

„Genug gebacken, endlich liefern!“

Zwei Prozent in den aktuellen Meinungsumfragen – da machte sich am Dreikönigstag kein linker Demonstrant mehr die Mühe, wie in früheren Jahren üblich, vor das Stuttgarter Staatstheater zu ziehen. Die einzigen Protestplakate, an denen die Spitzenpolitiker der Freien Demokraten auf dem Weg zu ihrer Kundgebung vorbei mussten, kamen von der Ortsgruppe der Jungen Liberalen. Die hatten sich das motorisierte Dreirad eines Pizzaservice geliehen und forderten Philipp Rösler auf:

Die, die gekommen sind, senken die Köpfe. Es ist vielleicht noch nicht die Angst vor dem nahen Tod ihrer großen alten Partei in sie gefahren aber die  Angst vor einem Siechtum. Read the rest of this entry »

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FDP-Übervater Hans-Dietrich Genscher

Hans-Dietrich Genscher, visit at the CJD Chris...
Hans-Dietrich Genscher

will neue Gesichter

Mit dem geplanten Wechsel an der Parteispitze von Guido Westerwelle zu Philipp Rösler haben die Turbulenzen in der FDP gerade erst begonnen. Der Gesundheitsminister beansprucht als künftiger Vizekanzler eine Art „Richtlinienkompetenz“ für alle FDP-Minister im Kabinett, die es so bisher nicht gibt. Und FDP-Übervater Hans-Dietrich Genscher schlägt sich auf die Seite der radikalen Erneuerer der Partei.

Genscher will neue Gesichter

Erstmals auch in aller Öffentlichkeit verlangte der 84-Jährige am Mittwoch mehr „neue FDP-Gesichter“. Der Paukenschlag der FDP-Ikone ist wohl platziert: Nahezu übereinstimmend wird in diesen Tagen analysiert, dass Rösler – Frontmann der „Jungen Milden“ in der Partei – nur dann eine Chance hat, wenn auch in Fraktion und Regierung die Erneuerer das Ruder übernehmen.

Der langjährige Parteichef und Außenminister unterstützt nun diese Position. Generalsekretär Christian Lindner hatte bereits am Dienstag vor der Parteiführung von einem längeren Telefonat mit Genscher berichtet. Darin machte der immer noch einflussreiche Alt-Liberale deutlich, dass er seine Partei in der Existenzkrise sieht. Dazu passt die jüngste Umfrage: Mit bundesweit nur noch etwa drei Prozent käme die FDP derzeit nicht einmal mehr in den Bundestag.

Quelle: heute.de
 
 

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Die FDP bleibt konsequent inkonsequent

Welch ein umfassender Personalwechsel!
Donnerwetter, da hat sich aber wirklich was verändert in der FDP!

Der bisherige Parteichef geht, aber auch nicht so  wirklich.
Der bisherige Gesundheitsminister Philipp Rösler, genau so ein neolliberaler Ignorant der Wirklichkeit wie sein Vorgänger Guido Westerwelle , wird quasi aus Versehen neuer Parteichef .
Und sonst? Nichts und sonst.

Das war’s.

Alle  verharren auf ihren Plätzen. Alle sind unverzichtbar und so richtig weiß keiner, wie es weitergehen soll.
Damit wird ein System fortgesetzt, das bisher schon nicht funktioniert hat. Die  Strategen an der Parteispitze müssten nur noch erklären, warum sie das einen Neuanfang nennen.Aber zunächst müssen die Bänker gerettet werden, der Euro, die Atomkonzerne entschädigt werden, wenn sie abschalten müssen etc.

Die Ära von CDU und FDP neigt sich ihrem Ende entgegen. Es ist einfach genug.

Wenn Angela Merkel (ohne Helm und ohne Gurt, aber mit Krücken auf der Baustelle) ihre Minister im Kabinett um sich schart, wird sie gar nichts merken. Sind alle noch da. Irgendwann im Mai wird dann Philipp Rösler neben ihr Platz nehmen als Vizekanzler. Und Guido Westerwelle sitzt ihr dann womöglich gegenüber. Mehr ändert sich nicht. Diese Regierung wird weiter regieren wie bisher. Das ist eine Kontinuität, die keine gute Verheißung bedeutet,

sondern eine Drohung.

Der Zerfall der Bundesregierung geht also weiter: Merkel und Westerwelle galten als Achse von Schwarz-Gelb. Sie ist gebrochen. Westerwelles Rücktritt löst nicht die Dauerkrise der schwarz-gelben Koalition, sondern beschleunigt den Bankrott der Regierung Merkel.Die Krise der Liberalen ist längst auch eine Krise der Kanzlerin.

 

nicht nur im übertragenen Sinne

 

Die Regierung geht

mittlerweile an Krücken.

 

Die Kanzlerin symbolisiert das momentan

 

     

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