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Schlagwort-Archive: Menschen

Menowin: „Musik ist das, was endlich raus will!“

“Von mir aus könnte es sofort losgehen. Ich brenne!”

Seit fast vier Monaten ist Menowin Fröhlich – einstiger DSDSKandidat und Dieter-Bohlen-Liebling – wieder auf freiem Fuß. Er ist gerade dabei, sein erstes Album aufzunehmen, und am Samstag,14. April, gibt er sein erstes großes Solo-Konzert in Köln.

In der Bochumer Diskothek „Riff“ performte er Mittwochabend bei einem Geheimkonzert zwei neue Songs und gab damit einen kleinen Vorgeschmack auf sein erstes großes Solo-Konzert:


Qelle:

Entspannt, sympathisch und sehr offen

zeigte sich Menowin beim Interview mit X-ray.

Hallo, Menowin, schön, dich zu treffen. Aber warum ausgerechnet in Remscheid?

Das hat mehrere Gründe. Zum einen, weil ich hier mit meiner Managerin, die aus Remscheid kommt, zusammenarbeite. Zum anderen, weil ich gerade dabei bin, hier meinen Führerschein zu machen …

… den du mit 24 Jahren immer noch nicht hast? Read the rest of this entry »

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Behinderung: Dass es dich gibt


Kurz vor Lottas Geburt wurde in ihrem Gehirn eine Fehlbildung entdeckt. Ihre Mutter schreibt hier von Momenten tiefer Verzweiflung.

Und großen Glücksgefühlen.

Ich suche mir sorgfältig aus, mit wem ich darüber rede, wie es ist, wenn der Arzt sagt: »Das Kind kann 80 werden, aber dass es selbstbestimmt leben wird, kann ich Ihnen nicht versprechen.« Theoretisch könnte jederzeit eine von Lottas ausgeleierten Kopfadern platzen, ein minimales Risiko, aber ein Risiko. Was soll ich meinem Kind wünschen? Ein langes Leben in Abhängigkeit oder einen schnellen Tod? Es gibt Tage, da muss ich darüber nachdenken. Die Antwort sehe ich in dem schokoverschmierten Grinsen meiner Tochter. In der Zeitung lese ich von einer belgischen Studie über sogenannte Locked-in-Patienten, Menschen, die so vollständig gelähmt sind, dass sie nur noch per Wimpernschlag mit ihrer Umwelt kommunizieren können, etwa als Folge eines Schlaganfalls. Dann doch lieber tot, oder? 72 Prozent der befragten Patienten sehen das nicht so, sie bezeichnen sich selbst als glücklich. 72 Prozent – diese Zahl gibt mir sehr viel Kraft. Wer gesund ist, hat keine Ahnung, wie es ist, behindert oder auf andere angewiesen zu sein. Ich habe kein Recht, meiner Tochter einen schnellen Tod zu wünschen.

Lotta will stehen, drückt die Beine durch und macht sich kerzengerade. Die Unterarme muss sie dafür abstützen, sie steht an einem Hocker wie andere an der Bar. Sie steht und steht und lacht.Wenn man ihr einen Ball vor die Füße legt, denkt sie lange nach, winkelt ihr Bein an und kickt mit einer plötzlichen Bewegung den Ball weg. Fußball wird unser Lieblingsspiel, im Sportgeschäft suche ich ein Trikot in Größe 86 für Lotta. Jetzt kann ich mir vorstellen, wie das aussieht, wenn sie geht. Gestützt auf ein Gehwägelchen, mit Trippelschritten,

aber auf den eigenen Füßen unterwegs.

alles lesen bei:

Behinderung: Dass es dich gibt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE.

 

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Hartz IV lässt Weihnachten ausfallen

Hartz IV lässt Weihnachten kaum zu / Erschrocken über Respektlosigkeit gegenüber Hartz IV-Beziehenden

Das Erwerbslosen Forum Deutschland erinnert daran, dass Hartz IV-Beziehende mittlerweile seit Jahren ein Weihnachtsfest in absoluter Bescheidenheit verbringen müssen, da im Hartz IV-Regelsatz solche Anlässe nicht vorgesehen sind. „Während Erwachsene sich eventuell damit arrangieren können, wird den Kindern aus Hartz IV-Haushalten besonders drastisch gezeigt, was sie unserem Staat wert sind“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Während der Vermittlungsausschuss im Februar Erwachsenen fünf Euro mehr Hartz IV zubilligte, wurde der Regelsatz für Kinder und Jugendliche nicht erhöht. „Auch bei der längst fälligen Anpassung des Hartz IV-Satzes zum 1. Januar gehen Kinder und Jugendliche erneut leer aus“, so Behrsing weiter. Mit der sogenannten Hartz IV-Reform wurden gleichzeitig zahlreiche Positionen aus dem Regelsatz herausgestrichen, die angeblich nicht „existenzsichernd“ seien.

So auch das Symbol von Weihnachten:

Der Weihnachtsbaum.Gehörte er noch bis 2010 zu den Positionen „Schnittblumen und Zimmerpflanzen“ der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) wurde mit der Neuberechnung wurde ab 2011 den Hartz IV-Leistungsbeziehern diese Position aberkannt. Die Gesetzesbegründung lautete: „Die Position Schnittblumen und Zimmerpflanzen gehören nicht zum erforderlichen Grundbedarf und sind nicht existenzsichernd. Sie werden deshalb auch nicht mehr für den Regelbedarf berücksichtigt.“

Erwerbslosen Forum Deutschland kritisiert blinde Sanktionswut der Jobcenter

In seinem diesjährigen Weihnachtsrundbrief * zeigte sich das Forum über die drastische Zunahme von Sanktionen gegenüber Hartz IV-Beziehenden erschrocken. Kletterte die Zahl der Sanktionen 2010 auf 800.000 hoch, so erwartet die Bundesagentur für Arbeit für 2011 noch mal einen Anstieg von 100.000 zusätzlich. „Wir sind darüber erschrocken, welchen Druck inzwischen die Jobcenter ausüben können. 2011 Jahr können wir zu Recht als das Jahr der blinden Sanktionswut bezeichnen“ heißt es in dem Weihnachtsrundbrief. Besonders junge Menschen, Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund seien davon besonders scharf betroffen. Die Sanktionswut mache auch nicht vor werdenden Müttern halt. Das Erwerbslosen Forum Deutschland sei 2011 immer wieder damit konfrontiert gewesen sein, dass selbst jungen schwangeren Frauen von Jobcentern auf Null sanktioniert wurden. In allen Fällen, wo die Initiative rechtliche Hilfe organisierte mussten die Jobcenter die Sanktionen ganz zurück nehmen.

Es wurden sich aber auch Beschwerden von jungen Schwangeren häufen, wonach es den Mitarbeitern in Jobcentern an der notwendigen Sensibilität und Respekt gegenüber werdenden Müttern mangelt, so das Resümee des Forums.

„Auf Grund dieser erschreckenden Fälle und Zahlen fordern wir die Politik auf, ein sofortiges Sanktionsmoratorium durch zusetzen, denn wenn Menschen sich rechtlich gegenüber Sanktionen wehren, sind die Jobcenter kaum erfolgreich und das darf nicht ignoriert werden“, so Behrsing in Bonn.

Quelle: erwerbslosenforum.de
 
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Verfasst von - 24. Dezember 2011 in Hartz IV, Layen, Menschenwürde, News

 

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Arme sterben früher

Arme sterben früher-Gefahr wächst immer stärker

Die Lebenserwartung von Geringverdienern sinkt nach jüngsten Zahlen.

Vor dem Problem warnt der Mainzer Obdachlosenarzt Gerhard Trabert schon lange – er sieht ärmere Menschen zunehmend in Gefahr.

Der Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert sieht für ärmere Menschen in Deutschland ein wachsendes Risiko für eine geringere Lebenserwartung.
„Armut bedeutet hier in Europa, in Deutschland nicht, dass ich auf Konsumgüter verzichte, sondern Armut bedeutet, dass ich früher sterbe“,
sagte der Vorsitzende des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland am Montag. „Dieser Trend hat in der letzten Zeit zugenommen.“

Der Obdachlosenarzt warf der Bundesregierung vor, das Problem zu ignorieren. „Ich spüre eine Beratungsresistenz der Politik sondergleichen“, sagte Trabert.

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