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Schlagwort-Archive: Kanada

Groß Demo gegen ‪#‎CETA‬‬‬‬ & ‪#‎TTIP‬‬‬‬! ‪#‎Attac‬‬‬‬ am 17. 09.2016

DIE VORLÄUFIGE ANWENDUNG VON CETA

Der EU-Kanada-Pakt soll – noch vor Ratifizierung durch die EU-Staaten – vorläufig angewendet werden. Doch wer lässt sich schon gerne und ungefragt zwangsverheiraten?
Mobilisierungsvideo: Wie Sie vermutlich nicht heiraten wollen …

DIE VORLÄUFIGE ANWENDUNG VON CETA

Offiziell dient die „vorläufige Anwendung“ eines internationalen Vertrags der Überbrückung eines zeitaufwändigen Ratifizierungsprozesses. Im Rahmen der EU, mit ihren komplizierten Verfahren, Aushandlungsprozessen und juristischen Unklarheiten, stärkt sie jedoch in erster Linie die Spielräume der Exekutive. Dabei entpuppt sich die vorläufige Anwendung als große Gefahr: Mit ihrer Hilfe können Fakten geschaffen werden – gegen die Interessen der Mitgliedsstaaten und deren Bevölkerung.

Mehr Infos: www.attac.de/ceta-demos und www.attac.de/vorlaeufige-anwendung

Das Video wurde produziert von Attac Berlin und 900seconds

TTIP

 

 

 

 

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Großbritannien in Aufruhr-DER USA „DIEKMANN“ KOMMT

Rupert Murdoch, Chairman and Chief Executive O...

Rupert Murdoch stoppen

Großbritannien in Aufruhr

Der USA „Diekmann“ kommt

In 48 Stunden könnten fast die Hälfte der britischen Medien

in die Hände eines der gefährlichsten Medienmogule der Welt fallen.

Rupert Murdoch nutzte sein gewaltiges Medienimperium, um den Irak-Krieg voranzutreiben, die Wahl von George W Bush zu sichern, Ressentiments gegen Muslime und Einwanderer zu schüren und weltweite Maßnahmen beim Klimaschutz zu verhindern.

Indem er die britischen Medien kontrolliert, vergrössert er seinen Einfluss auf praktisch alle Themen, die uns nahe stehen: Von den Menschenrechten bis zum Umweltschutz. Murdochs Absichten versetzten Großbritannien in Aufruhr und selbst die mit seiner Hilfe gewählte Regierung ist tief gespalten und muss noch diese Woche eine Entscheidung treffen. Globale Solidarität stärkte die Demokratie-Proteste in Ägypten — und kann jetzt auch in Großbritannien helfen. Lassen Sie uns Rupert Murdoch mit einem weltweiten Aufschrei stoppen. Unterzeichnen Sie die Petition an Premierminister Cameron und den stellvertretenden Premierminister Clegg!

Rupert Murdoch stoppen→ http://www.avaaz.org/de/stop_rupert_murdoch_3/?vl

Murdoch untergräbt Demokratien auf der ganzen Welt, indem er gewählte Politiker solange mit einseitiger Berichterstattung erpresst, bis sie seinen Willen erfüllen. Read the rest of this entry »

 

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Keine Straße durch die Serengeti !

Ethnic groups - tribe at Kenya, Massai

Image via Wikipedia

Das bekannteste Reservat Afrikas ist bedroht

In der Serengeti-Savanne in Ostafrika leben siebzig große Säugetier- und etwa fünfhundert verschiedene Vogelarten. Etwa die Hälfte des Gebiets bildet seit 1951 den Serengeti-Nationalpark, der zu den größten und bekanntesten Schutzgebieten der Welt gehört. Fast zwei Millionen Gnus und andere Antilopenarten, Thomson-Gazellen und Zebras wandern jährlich zwischen den Weidegründen in der Trocken- und Regenzeit der Serengeti in Tansania und der Massai Mara in Kenia hin und zurück. Geht es nach den Plänen der Regierung Tansanias, werden die Wanderrouten der Tiere ab 2015 von einer Fernstraße durchtrennt. Baubeginn soll bereits 2012 sein. Die Regierung meint, nur so die wirtschaftliche Entwicklung im Westen des Landes ankurbeln zu können und sieht keine Beeinträchtigung für die Wildtiere der Serengeti.

Umweltschützer sehen das kritischer. Das Verkehrsaufkommen wird enorm sein, verbindet der Highway doch Kenias Hafenstadt Mombasa mit Rwanda, Burundi und dem Osten Kongos. Vor allem der Schwerlastverkehr aus den Nachbarländern dürfte explosionsartig zunehmen. Der Highway würde die Serengeti im Norden auf einer Länge von 53 Kilometern durchschneiden und dabei zahlreiche Wanderrouten der Tiere kreuzen. Vermehrte Wildunfälle wären unausweichlich und könnten dazu führen, dass die Straße komplett eingezäunt wird, befürchten die Umweltschützer. Ähnliche Fälle gab es bereits in Botswana und in Kanada. Auch Wild-Brücken oder -Tunnel würden den Andrang von rund zwei Millionen Wildtieren nicht bewältigen können.

Beispiele aus anderen Regionen zeigen, dass die Zahl der Tiere durch eine Straße deutlich zurückgehen würde und sogar ein Zusammenbruch des Ökosystems der Serengeti zu befürchten ist. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich allein der Bestand der Gnus um eine Million verringert. Die Folgen in der Nahrungskette wären katastrophal. Gnus sind für Löwen, Geparden, Hyänen und Krokodile eine der wichtigsten Nahrungsgrundlagen.

Die Idee des Straßenbaus durch die Serengeti ist keinesfalls neu. Bereits zwei Mal kamen die Pläne auf den Tisch, wurden aufgrund der drohenden Umweltschäden jedoch verworfen. Nun aber entwirft die Regierung Tansanias ernsthafte Baupläne, wohl auch um Wahlversprechen an die Menschen im wirtschaftlich benachteiligten Westen einzulösen – auf Kosten der Umwelt. Dabei gibt es durchaus ernst zu nehmende Alternativen: Umweltschützer haben eine Trasse südlich um die Serengeti herum vorgeschlagen. Diese Route würde nicht nur die Migration der Wildtiere erhalten, auch würden deutlich mehr Menschen von der Alternativroute profitieren.

Unterstützen Sie unseren Protest mit Ihrer Mail an die Ministerin für Naturschutz in Tansania sowie den tansanischen Botschafter in Berlin.

An der Protestaktion haben sich seit dem 23.12.2010
3821 Menschen beteiligt

Protestaktion

 
 

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