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Schlagwort-Archive: Julian Assange

Wikileaks: Staatsfeind oder Geheimdienst des Volkes?

Visualization of the various routes through a ...

Transparenz?

Ist Wikileaks die Zukunft

des investigativen Journalismus –

oder die gefährlichste Seite im Internet?

Die Chronik der Wikileaks-Affäre liest sich wie ein Hackerkrimi aus der Cyberwelt. Geheime Dokumente lösen internationale Verwicklungen aus, der Kopf des Ganzen wird in undurchsichtige Anklagen wegen sexueller Belästigung verwickelt, die Großmächte versuchen verunsichert und hilflos auf die Angriffe aus dem Netz zu reagieren. Und doch ist Wikileaks keine Science-Fiction, sondern ganz und gar real. Wikileaks ist ein Internetphänomen, das zu groß und zu präsent ist, um es zu reglementieren, geschweige denn zu verbieten. Die Affäre begann im November 2010, als die ersten von über einer Viertelmillion vertraulicher Depeschen US-amerikanischer Botschaften ins Internet gestellt wurden. Wer bis dato nichts von Wikileaks wusste, weiß nun: Irgendwo in den Weiten des Netzes gibt es eine Seite, vor der selbst die Regierungsmannschaften der Weltmächte zittern.

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Das Opfer von Wikileaks: Bradley Manning

Während Julian Assange zur Ikone einer ganzen Generation wird,
sitzt Bradley Manning seit über 240 Tagen in Isolationshaft.

20 Fakten über den Mann,

der Wikileaks die Geheimdokumente zuspielte

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OpenLeaks will Tools zur Verfügung stellen

Julian Assange named Man of the Year by Le Monde

Radikale Transparenz?

OpenLeaks:

„Radikale Transparenz hat nichts

mit Social Media zu tun“

Daniel Domscheit-Berg ist ein gefragter Mann, hat er doch bis vor Kurzem noch eng mit Julian Assange bei WikiLeaks zusammengearbeitet. Nach dem Ausstieg bei WikiLeaks startet er jetzt mit OpenLeaks einen Gegenentwurf zu der weltbekannten Enthüllungsplattform. Bei der DLD-Konferenz, die gerade in München stattfindet, hat er im Rahmen eines Podiumsgespräch deutlich gemacht, wie er über das Thema Transparenz denkt.

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Wikileaks Chance für Demokratie?

Julian Assange, photo ("sunny country bac...

Julian Assange

Julian Assange wird oft als paranoid und geltungssüchtig beschrieben. Die beiden «Spiegel»-Redakteure Marcel Rosenbach und Holger Stark haben den Gründer von Wikileaks hingegen «anders erlebt, als er oft dargestellt wird und zuweilen auftritt».

Ihre am Montag veröffentlichte Analyse «Staatsfeind WikiLeaks» verkennt nicht den problematischen Charakter Assanges, sieht in seinem Projekt aber die Chance für einen politischen Reinigungsprozess: Die Offenbarung von Staatsgeheimnissen «macht eine Demokratie stärker, nicht schwächer».

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Schwanger mußte ums Überleben kämpfen-Ursulas Vollstrecker haben zugeschlagen

SCHWANGEREN WURDE HARTZ IV 

AUF NULL GEKÜRZT

AUF NULL GEKÜRZT !!!

Das Jobcenter in Braunschweig kürzte einer schwangeren Frau

die Hartz IV Leistungen um 100 Prozent

Das Jobcenter Braunschweig hat einer 22 Jahre alten Hartz IV Bezieherin den ALG II Regelsatz auf Null gekürzt.
Das Brisante: Die Betroffene ist im vierten Monat schwanger.
Das Jobcenter sanktionierte die Frau, weil sie sich geweigert hatte, einen sogenannten Ein-Euro-Job aufzunehmen. Die ALG II Bezieherin hatte sich nach Informationen des Erwerbslosen-Forums Deutschland geweigert, weil die Arbeitsgelegenheit aufgrund der Schwangerschaft aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar sei. Daraufhin kürzte das Jobcenter die Leistungen für drei Monate auf Null. Auch der Zuschlag für den Mehrbedarf bei Schwangerschaft wurde seit dem 1. Januar gestrichen. Doch damit nicht genug:

Das Jobcenter teilte weiter mit, dass eine Verkürzung der Sanktion nicht in Frage kommt,

weil ein angebliches „Interesse für die Allgemeinheit“ besteht.

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Wikileaks:Twitter-Helfer und deren Follower unter Pauschalverdacht

Image representing Twitter as depicted in Crun...

company

Gerichtliche Verfügung stellt Twitter-Helfer und deren Follower unter Pauschalverdacht

Am Freitag wurde bekannt, dass ein US-Bundesgericht bereits im Dezember eine Verfügung erlassen hat, die Twitter zur Herausgabe von Informationen über eine Reihe von Anwendern beziehungsweise Twitter-Konten zwingt: Wikileaks, den Wikileaks-Sprecher Julian Assange ), den US-Gefreiten Bradley Mannings, die isländische Abgeordnete Birgitta Jónsdóttir , den Wikileaks-Helfer und Mitentwickler des Tor-Projekts Jacob Appelbaum sowie den niederländischen Hacker and XS4ALL Mitgründer Rop Gonggrijp .

Twitter war zunächst dazu verpflichtet, Stillschweigen über die Existenz und den Inhalt der Verfügung zu bewahren. Doch am 5. Januar hat die zuständige Richterin – möglicherweise in Folge einer Intervention der Twitter-Anwälte – diese Verpflichtung aufgehoben. Wodurch es beispielsweise für Salon.com möglich wurde, die Verfügung zu veröffentlichen. Twitter selbst hat den direkt betroffenen Personen eine Kopie der Verfügung zukommen lassen.

Dass das Bekanntwerden der Verfügung für eine Welle der Empörung sorgt, ist nachvollziehbar. Die Politikerin Jónsdóttir hat als Parlamentarierin die Minister ihres Landes aufgefordert, auch offiziell Beschwerde gegen diese Verfügung zu erheben. Sie vergleicht die Verfügung bildhaft mit dem Anruf einer Person, die nur hörbar ins Telefon atmet – mit einer bösartigen anonymen Drohung also. Das Vorgehen (vermutlich) des US-Justizministeriums oder einer ihr untergeordneten Ermittlungsabteilung (z.B. FBI) erinnert tatsächlich an Polizeistaatmethoden, wie sie keine Verschwörungstheorie treffender konstruieren könnte.

Man muss bedenken, dass bislang lediglich Anklage gegen Mannings erhoben wurde. Weder gegen Wikileaks noch gegen eine der anderen genannten Personen liegt ein Strafantrag vor. Bisher konnte als Ergebnis der Untersuchungen nicht einmal ein Straftatbestand spezifiziert werden.

Dennoch soll Twitter alle verfügbaren Aufzeichnungen beispielsweise über Kontakte von und zu diesen Konten ausliefern. Jeder Follower, jedes Twitter-Konto, dem die Person folgt, jeder Retweet, jeder angegebene URL, jede Mail-Adresse, jede Mobilfunknummer und natürlich auch jede direkte Kontaktaufnahme werden damit zu Verdachtsmomenten.

Man muss sich dabei fragen, welche weiteren Parteien ähnliche Verfügungen erhalten haben und möglicherweise auch schon die Forderungen der Verfügung erfüllt haben. Denn es ist unwahrscheinlich, dass einzig Twitter mit einer solchen Verfügung bedacht wurde.

Quelle:

 

 
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Verfasst von - 10. Januar 2011 in Politik

 

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Das Internet bedeutet Freiheit, Offenheit, Diskurs.

Trimmed version of photograph released into th...

Bertolt Brecht

Das Internet bedeutet Freiheit, Offenheit, Diskurs.

Aber es hat auch noch nie ein so schrecklich effizientes Instrument der üblen Nachrede und der Verleumdung. Doch: Je mehr im Internet publiziert wird, desto weniger Leute interessiert das.

Lebte Bertolt Brecht noch, müsste ihm das Internet gefallen. Er nämlich hatte Ende der zwanziger Jahre in diversen Aufsätzen darüber nachgedacht, was denn wäre, wenn das Radio, das damals modernste Medium, nicht nur einseitig funktionieren, die Menschen also nicht nur beschallen würde. „Der Rundfunk“, forderte Brecht, „ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln“. Er müsste dazu „aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren“. Gelänge dies, würde aus dem eigentlichen passiv machenden Radio „ein ungeheures Kanalsystem“ werden, der „denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens“.

Julian Assange hat die Interpretation von Informationsfreiheit auf einen neuen Höhepunkt getrieben.

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