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Menowin Fröhlich egal was passiert

Ein guter Start ins neue Jahr ist das nicht

„Der Haftaufschub ist abgelehnt.Herr Fröhlich hat zwei Wochen Zeit, seine Angelegenheiten zu regeln. Dann muss er die Haft antreten“,sagte Sprecher Stefan Rathgeber vom Amtsgericht Darmstadt.

Kein Haftaufschub: Menowin soll zurück in den Knast

„So eine Nachricht trifft einen natürlich hart“,  Klar habe er Angst vor dem Knast. „Da will keiner freiwillig rein.“ erklärt Menowin.

„Ich hatte turbulente Monate, aber ich habe keine Straftat begangen und bin gerade auf einem guten Weg.“

Ich will weiter kämpfen – wie immer in den letzten Monaten.
Er hat sich an Termine gehalten, täglich bis zu 15 Stunden an seinem Debütalbum gearbeitet,
und wird das jetzt in Ruhe mit seinen Anwälten besprechen.
Menowins Anwälte werden  alles versuchen, um den  ???? in gut zwei Wochen doch noch zu verhindern.

Für Heute Abend um 21.00 Uhr hat Menowin eine Video-Stellungnahme auf seiner Homepage angekündigt: „Ich will zeigen, dass ich mich nicht verstecke und dass meine Fans wissen, was los ist.“

chrissie412 schrieb da zu heute Früh

„Was immer Menowin uns heute abend mitzuteilen hat, er braucht unsere Solidarität, und er muss spüren, dass wir ihm den Rücken stärken, denn es wird ihm – wieder einmal – so oder so ein medialer Wind um die Ohren blasen, der voller Rücksichtslosigkeit, Häme und Sensationsgier sein wird. Wir können nur dagegenhalten, indem wir ihm alle sichtbar und in jeder Weise den Rücken stärken. Nur so können wir ihn unterstützen , damit er den Glauben an sich und an uns nicht verliert!
Menowin hat bisher noch nicht allzu viel Glück gehabt im Leben, er wurde nicht auf der Sonnenseite geboren, ich glaube, dass wir – außer seinen Kids – ihm viel Kraft geben können, eben auch für die Zukunft und für ein glücklicheres Leben vielleicht auch mit etwas mehr Gerechtigkeit.“

Für mich steht eins Fest:
Er begeistert seine Fans und die Leute die ihn respektieren als Künstler und
er begeistert die Menschen, die das Haar in der Suppe suchen und die, die
es finden.
Und da sag doch noch einer der Junge kann nichts bewegen,

wenn seine Musik kommt, vielleicht nicht jetzt aber sie wird kommen,
dann ist alles perfekt, und mehr wollen wir doch gar nicht.
Er soll singen seine Musik in Meno-Style mit allem Drum und dran.
Und all die anderen Dinge werden sich finden.
lkwklaus

Meno TV


 

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»WikiLeaks ist erst der Anfang«

New Building

München Akademie der Bildenden Künste

Einer erzählt und alle hören zu. Das wünschen sich TV-Kanäle und Marken vergeblich. Die Rezipienten haben Augen und Ohren überall. Den direkten Weg vom Sender ins Hirn gehen die Botschaften nur noch selten. Ganz andere Routen nehmen sie heute: von Mund zu Mund, dann auf die Facebook-Pinnwand. Oder vom YouTube-Video über den Blog in die Hosentasche, aufs Handy, der zentralen Informationsverteilerstelle. Und gleichzeitig unentbehrliches Tool für das Management der sozialen Beziehungen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 31. Dezember 2010 in Gesellschaft, Internet, Mix, Wikileak

 

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Jahresrückblick 2010 – Alles hänge zusammen

Love Parade,

Stuttgart 21,

Gorleben,

Hartz IV und andere

Demokratie- und Rechtsbrüche

Einen nicht ganz vollständigen Blick zurück ins Jahr der Hartz IV-Agenda-2010, auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und auf die Kämpfe gegen Macht-Verstöße an Demokratie und Gerechtigkeit bei der Love Parade, Stuttgart 21, Gorleben und Hartz IV sowie WikiLeaks gleichermaßen.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache sorgt am 16. Dezember des Jahres der Agenda 2010 für einen wenig überraschenden Jahresabschluss:

als Schuldige müssen wieder einmal die Bürger herhalten.
Die politisch Verantwortlichen dagegen zeigen mit dem Finger auf Sie.

So kommt es, dass nicht das von der Hartz4-Plattform am 22. Oktober vorgeschlagene „Lügenpack“ – die vom Volkszorn um Stuttgart 21 so bezeichneten Verantwortlichen in Politik und Verwaltung –  im Dezember zum Wort des Jahres erklärt werden sondern der von einer Hauptstadt-Journalisten-Feder so genannte „Wutbürger“. Zwar sind erstere im Kampf der Bürger um die Einhaltung demokratischer Spielregeln bei einem schwäbischen Bahnhofs-Immobilien-Projekt hunderttausendfach in aller Munde. Doch das beeindruckt die Gesellschaft für Deutsche Sprache offenbar wenig. Sie schaut nicht dem Volk aufs Maul – sondern dem Chef des Hauptstadtbüros eines bekannten Nachrichten-Magazins, der das weithin unbekannt gebliebene Wort des Jahres einsam am Schreibtisch ersinnt. Zufall, dass dieses Wort „Wutbürger“ wieder einmal PR-gekonnt den Bürgern in die Schuhe schiebt, was die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung unter anderem am 30. September mit Wasserwerfern,Pfefferspray und Polizeiknüppeln an Demokratie- und Menschenwürde-feindlichem Scherbenhaufen angerichtet haben?

Doch zurück zum Jahresbeginn:
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WikiLeaks: Michail Chodorkowski-Missstände in Gefängnissen

Kreml - ehem. Patriarchenpalast

Image via Wikipedia

US-Botschafter in Moskau berichtet über Missstände in Gefängnissen

Das markanteste Beispiel ist
Michail Chodorkowski,

der seine Freiheitsstrafe in Tschita, mehr als 4500 Meilen von Moskau entfernt, abbüßt.

Auf Korruption, Gewalt und andere Missstände in den russischen Haftanstalten verweist der ehemalige US-Botschafter in Moskau, William Burns, in einer Depesche vom 27. Februar 2008, die jetzt dank WikiLeaks publik geworden ist.

Die Moskauer Tageszeitung Nesawissimaja Gaseta zitiert am Dienstag Stellen aus dem Brief, in dem der Diplomat darauf hinweist, dass das russische Gefängnissystem in erster Linie auf Bestrafung und nicht auf die Vorbereitung des Häftlings auf sein weiteres Leben in der Freiheit gerichtet sei. Dennoch würden in Russland weniger Strafgefangene nach ihrer Freilassung zu Rückfalltätern als im Westen.

Die medizinische Betreuung in den russischen Gefängnissen sei schlecht, so der Diplomat. Dennoch mache die Sterblichkeitsrate unter den männlichen Gefangenen nur ein Drittel der Sterblichkeitsrate der gleichaltrigen Männer in der Freiheit aus. Dieses Phänomen führt Burns auf die generell hohe Zahl der Alkohol- und der Verkehrstoten in Russland zurück.

Laut dem russischen Recht müssten zwar die Gefangenen ihre Freiheitsstrafe in der Region abbüßen, in der sie zuvor gelebt haben bzw. verurteilt wurden, diese Vorschrift werde aber ständig verletzt, stellt der Botschafter fest. Viele Gefangene werden weit von ihrem Zuhause entfernt inhaftiert, oft in Regionen mit rauem Klima und in Räumen, die keine funktionierende Heizung bzw. Lüftung haben. Dies sei ein Mittel zur zusätzlichen Bestrafung von Gefangenen, die den Behörden besondere Probleme bereiten.

Bezüglich Chodorkowski wird in einer anderen Depesche der US-Botschaft vom Dezember 2009 festgestellt, der Prozess gegen ihn habe gezeigt, dass „der Kreml dem zynischen System treu bleibt, in dem politische Feinde ungestraft liquidiert“ würden.

 
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Verfasst von - 28. Dezember 2010 in Gesellschaft, Internet, Mix, Wikileak

 

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Wikileaks-Die einmalige Chance und keine Bedrohung

Strauss addressing the CDU in 1986, two years ...

Image via Wikipedia

Mit Wikileaks könnte sich der Journalismus
wieder stärker auf seine Tugenden besinnen

Soll der Bürger politische Entscheidungen treffen, muss er umfassend informiert sein, aber auch die Meinungen kennen und gegeneinander abwägen können, die andere sich gebildet haben. Die Presse hält diese ständige Diskussion in Gang; sie beschafft die Informationen, nimmt selbst dazu Stellung und wirkt damit als orientierende Kraft in der öffentlichen Auseinandersetzung. In ihr artikuliert sich die öffentliche Meinung.

So heißt es im Bundesverfassungsgericht, Spiegel-Urteil vom 5. August 1966: Die „Spiegelaffäre“ wurde zum ersten wirklichen Prüfstein, wie Ernst es der jungen Bundesrepublik mit der im Grundgesetz im Artikel 5 garantierten Presse- und Meinungsfreiheit war. Anfang Oktober 1962 veröffentlichte der Spiegel unter der Überschrift „Bedingt abwehrbereit“ einen Artikel, der sich auf geheime Informationen aus dem Verteidigungsministerium stützte, dass die junge Bundesrepublik bei einem militärischen Angriff des Warschauer Pakts mit ihrer verfolgten Atomstrategie keinerlei Überlebenschancen hätte.

Franz-Josef Strauß, seinerzeit Verteidigungsminister und Befürworter der atomaren Aufrüstung, war die treibende Kraft hinter der Anklage wegen Landesverrates gegen die Spiegel-Redakteure gewesen, an deren Ende das Bundesverfassungsgericht (BVG) die Pressefreiheit stärkte, Franz-Josef Strauß als Minister zurücktreten musste und die Bundesrepublik ihre erste handfeste Regierungskrise überstanden hatte. Dass die politische Karriere von Franz-Josef Strauß durch die Spiegelaffäre kaum Schaden genommen hatte, ist eine andere Geschichte. Read the rest of this entry »

 
 

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WIKILEAKS und DIE NEW YORK TIMES

The New York Times building in New York, NY ac...

Image via Wikipedia

Bei der gegenwärtigen Hetzjagd auf WikiLeaks und ihren Gründer Julian Assange spielt die New York Times, die wichtigste Stimme des amerikanischen Liberalismus, eine besonders schmutzige Rolle.

Seit der Herausgabe der ersten Dokumente des US-Außenministeriums Ende vergangenen Monats hat dieTimes versucht, die Bedeutung der Enthüllungen herunterzuspielen. Sie hat weitgehend aufgehört, neue Artikel zu den Depeschen zu veröffentlichen und wenn doch etwas erscheint, dann nur auf den Innenseiten. Von Anfang an hat die Times ihre Berichterstattung auf die amerikanischen Interessen zugeschnitten. Die Enthüllungen bedeutender amerikanischer Verbrechen werden einfach ignoriert.

Was die Eskalation der internationalen Kampagne gegen Assange angeht, so hat die Times vorsätzlich dazu geschwiegen. Kein einziger Leitartikel befasst sich mit dem Aufruf des politischen und des Medien-Establishments in den USA, Assange zu töten und WikiLeaks zu einer terroristischen Vereinigung zu erklären. Dies kommt einer stillschweigenden Unterstützung für diese Kampagne gleich.

Die Rolle der Times als Gehilfe des Staates wurde am 29. November in schamloser Weise von Chefredakteur Bill Keller bestätigt, der auf Leserbriefe antwortete, in denen es hieß, die Times habe kein Recht, über die Geheimdokumente zu berichten. Read the rest of this entry »

 
 

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Die -5 Euro mehr- Lüge

Die Wahrheit ist es wird gekürzt

zu Lasten von Langzeitarbeitslosen

Ministerin von der Leyen lässt sich feiern: 5 Euro mehr für Hartz IV Empfänger. Dazu noch das Bildungspaket. Ein

Soziale Eis-Zeit in Deutschland

bürokratisches Monstrum, das den Bundesagenturen 1300 neue Verwaltungsstellen beschert.
Das Alles muss natürlich finanziert werden. Am Besten von den Hartz IV Empfängern selbst und so streicht die immer lächelnde Ministerin bei den Wiedereingliederungsmitteln für Hartz IV Empfänger. Die Mittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nach SGB II werden massiv gekürzt. Ein sozialpolitischer Kahlschlag ohne Beispiel in der Bundesrepublik, bislang kaum bemerkt von der Öffentlichkeit. Schon heute ist klar: Das ist erst der Anfang – die Ministerin muss weiter kürzen. Denn ihr Bildungspaket wird vermutlich erheblich teurer als geplant.

Was das für die Betroffenen und die Wirtschaft bedeutet, zeigen die Beispiele:

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