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Angela Merkel – IN DER GUTTENBERG-FALLE

Angela Merkel – IN DER GUTTENBERG-FALLE

Angela Merkel und Horst Seehofer
mussten sich eingestehen:
Sie sitzen in der Guttenberg-Falle.
Die Angst, den aristokratischen Ex-Doktor
einfach vor die Tür zu setzen, ist viel zu groß.

Eines der großen Worte der deutschen Sprache ist das Wort Enttäuschung.
Es beschreibt zwei Vorgänge zugleich:
Jemand hat sich getäuscht, täuschen lassen, und muss neben der schmerzlichen Einsicht, dass die Wahrheit eine andere ist als geglaubt, die Frage an sich richten:
Wie hat dir das passieren können? Wie konntest du so blind sein? In der Union kann man jetzt, wenn auch hinter vorgehaltener Hand, das Wort Enttäuschung hören.
Vordergründig gemeint ist damit die Nachricht, dass Karl-Theodor zu Guttenberg weite Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat.

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Freiherr von und zu Guttenberg oder die Reproduktion der Eliten(Update)

Wir machen doch auch aus Deutschland ein Plagiat der USA

Mutti ich habe abgeschrieben

Hat der Mann

seine Doktorarbeit eigentlich

selbst geschrieben?

Während Guttenberg damals seine 475-seitige Arbeit verfasste, saß er im Bundestag, wurde zum Obmann im Auswärtigen Ausschuss gewählt, war zudem rüstungspolitischer Sprecher der Fraktion. Damit nicht genug: Guttenberg war zugleich auch noch Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Guttenberg und Kreisrat im Kreistag Kulmbach. Und er leitete den Fachausschuss Außenpolitik der CSU und hatte mehrere Ehrenämter inne. Zudem hatte er zwei Töchter daheim, sie waren noch nicht einmal in der Schule.

Wie schreibt man da eigentlich nebenher eine wissenschaftlichen Anforderungen genügende Doktorarbeit?

Guttenberg hat unterschrieben,

Er habe die Arbeit selbst verfasst.


Guttenberg nutzte auch Arbeit des Bundestags

In der Doktorarbeit von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg finden sich offenbar auch längere Passagen, die der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags im Auftrag des CSU-Politikers geschrieben hat. Nach einem Bericht des Magazins „Spiegel“ übernahm Guttenberg den von Ministerialrat Ulrich Tammler ausgearbeiteten Text vom 13. Mai 2004 mit nur wenigen Wort- und Formulierungsänderungen nahezu komplett in seine Dissertation.

Ausarbeitung in Guttenbergs Auftrag

Den wahren Autor des Textes machte er demnach in keiner Quellenangabe deutlich und schrieb lediglich in einer Fußnote: „Vergleiche auch eine

im Auftrag des Verfassers entwickelte Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste

des Deutschen Bundestages vom 13. Mai 2004.“

Guttenbergs Doktorarbeit (Foto: dapd)Mehrere Seiten in Guttenbergs Doktorarbeit gehen offenbar auf eine Arbeit des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags zurück.Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags sollen den Abgeordneten bei der Ausübung ihres Mandats helfen und sie beraten. Sie recherchieren und analysieren dazu Informationen im Auftrag der Parlamentarier. Diese Möglichkeit nutzte zu Guttenberg, indem er 2004 eine Arbeit mit dem Titel „Die Frage nach einem Gottesbezug in der US-Verfassung und die Rechtsprechung des Supreme Court zur Trennung von Staat und Religion“ in Auftrag gab. Das Ergebnis war Tammlers Text. Guttenberg war zu diesem Zeitpunkt unter anderem Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags.

Für die Verwendung solcher Ausarbeitungen gibt es klare Regeln der Wissenschaftlichen Dienste. Der Deutsche Bundestag behält sich sämtliche Rechte daran vor. Eine Veröffentlichung ist nur mit Zustimmung der zuständigen Abteilungsleitung erlaubt.

Guttenberg hatte gestern Plagiatsvorwürfe in einer Stellungnahme mit Nachdruck zurückgewiesen. Die Arbeit enthalte zwar Fehler. „Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht“, hatte er erklärt.

Am Mittwoch hatte er betont:

Sollte jemand auf die Idee kommen zu behaupten, Mitarbeiter meines Büros
hätten an der wissenschaftlichen Erarbeitung meiner Dissertation mitgewirkt,
stelle ich fest:
„Dies trifft nicht zu.“

Was da wohl noch so alles im Rahmen dieser Doktorarbeit ans Tageslicht kommen wird?

Schon 2009 avancierte Guttenberg zum Lügenbaron.

Guttenberg hat nicht nur seinen Doktortitel erschlichen

Auf KOPP ONLINE gefunden:

Für die Leser des nur im Abonnement zu beziehenden Hintergrundinformationsdienstes Kopp Exklusiv kommen die Plagiatsvorwürfe gegen Verteidigungsminister Guttenberg nicht wirklich überraschend. Denn schon im April 2009 hatten wir in der Druckausgabe ausführlich darüber berichtet, was im Datensatz des adeligen Mitbürgers sonst noch so alles unstimmig war – vor allem wichtige Angaben in seinem Lebenslauf. Die Hochstapelei war so groß, dass sich ein Unternehmen, für das der damals frisch zum Wirtschaftsminister gekürte Guttenberg angeblich zuvor gearbeitet haben soll, öffentlich mit Pressemitteilungen  distanzierte.

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