RSS

Schlagwort-Archive: Hildegard Hamm-Brücher

Wo stehen die Liberalen?

Bundesarchiv B 145 Bild-F049587-0002, Frankfur...

Hans Dietrich Genscher und Hildegard Hamm-Brücher

Westerwelle gibt Parteivorsitz ab

Der Machtkampf um die FDP-Führung ist offenbar entschieden: Guido Westerwelle tritt beim FDP-Parteitag im Mai  nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden an. Er will aber Außenminister und Vizekanzler bleiben.

Berlin – Westerwelle wollte sich noch am Sonntag vor der Presse in Berlin erklären. Klarheit über Westerwelles politische Zukunft war zunächst erst für Montag erwartet worden. Dann kommt das FDP-Präsidium zu einer Krisensitzung zusammen.Der Parteichef, der seit zehn Jahren an der FDP-Spitze steht, wurde nach den Niederlagen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt vor allem aus den Landesverbänden bedrängt, den Vorsitz niederzulegen.
Nach dpa-Informationen sollte am Sonntag noch kein Nachfolger präsentiert werden. Es gebe dabei keinen Zeitdruck, hieß es. Als mögliche Nachfolger an der Parteispitze werden Gesundheitsminister Philipp Rösler und Generalsekretär Christian Lindner gehandelt. Rösler hatte sich für einen Kurswechsel ausgesprochen. „Es kommt darauf an, die verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Daran müssen wir gemeinsam zum Wohl der Partei arbeiten“, sagte er der Zeitung „Bild am Sonntag„. „Wir müssen uns wieder mehr um die Lebenswirklichkeit der Menschen kümmern„.

Westerwelle war nach einem Besuch in China und Japan erst am Sonntagmorgen wieder in Berlin eingetroffen. Während seiner Reise hatte er es abgelehnt, sich zu seiner politischen Zukunft zu äußern. Die Hessen-FDP hatte Westerwelle im Falle einer Hängepartie um die Parteiführung mit einem vorgezogenen Bundesparteitag gedroht. „Die unwürdige Debatte um Westerwelle und die Zukunft der FDP muss dringend beendet werden“, sagte Landtags-Fraktionschef Florian Rentsch der „Leipziger Volkszeitung“.

Lindner forderte eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung. Es sei „essenziell erforderlich, mit neuen Gesichtern für Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Respekt und Sympathie zu werben“, sagte er am Samstag auf einem FDP-Bezirksparteitag in Köln.

Nach Ansicht von FDP-Fraktionsvize Patrick Döring reicht eine personeller Wechsel allein nicht aus. „Die Wähler – aber auch wir selbst – müssen wieder ein klares Bild davon haben, wo die Liberalen stehen“, schrieb Döring im Berliner „Tagesspiegel“            Quelle:manager-magazin.de


Schwesterwelle repräsentierte die FDP sehr gut.

Es wäre nur konsequent wenn der Kapitän das Schiff beim Untergang gleich mitnimmt.

Schwesterwelle war von Beginn an seiner Polit-Karriere der Leichtmatrose, der er nie sein wollte. Nun ist der Gelbe Dampfer kurz vorm Absaufen, und El Capitano tut so, als ob nix wäre.

Nicht ohne Grund argwöhnisch von den FDP-Granden beäugt, gelang es ihm nie, wirklich liberale Werte zu verkörpern. Oder verbindet man die aktuelle FDP-Politik noch mit Otto Graf Lamsdorf, Hans Dietrich Genscher oder einer Hildegard Hamm-Brücher?

Ein selbstverliebter Kasper, der sich am Höhepunkt seines persönlichen Lebenswerk sieht, ganz nach dem Motto: Ich gegen alle, und ich habe mich abgeschafft!

Man kann für die FDP nur hoffen, dass  X%-Guido endlich  abdankt, Sonst kräht nach dieser Kaspertruppe bald kein Hahn mehr. Vielleicht sollte sich Schwesterwelle  nach einem neuen Job umgucken, in der Hotelbranche wird er sicherlich einen gut dotierten Manager-Vertrag erhalten.

Wenn er seine Chefin mit nimmt und ganz weit außerhalb von Deutschland mit ihr eine Frauen WG gründet wäre es ein echter Beitrag dass dieses Land wider vernünftig regiert werden kann.

Werbeanzeigen
 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: