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Die Dinge sind nie so, wie sie sind.

Sie sind immer das, was wir aus ihnen macht.

Jean Anouilh (1910-1987)

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Facebook das eigentliche Geschäftsmodell

Das ganze Leben wird zur Online-Show

Facebook ist der beängstigende Versuch, ein Netz im Netz zu schaffen. Wer es betritt, braucht es nie wieder zu verlassen:ein gläserner Käfig für die Nutzer und das Paradies für die Werbewirtschaft.

Mit der Umwandlung von Facebook in eine umfassende Alltagsdatenspeicherungsplattform erhöht sich die „Klebrigkeit“ erheblich. Selbst an einem Button für Todesfälle in der Familie ist nun gedacht. Wer sein halbes Leben dort verewigt hat, viel Aufwand in das Sortieren und Präsentieren seiner Informationen gesteckt hat, wird nicht so schnell woanders hin weiterziehen.

Große Freude dürfte Facebooks neue Strategie sicherlich bei Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten auslösen. Sie können zukünftig mit geringen Hürden Zugriff auf wirklich umfangreiche Lebensprofile nehmen, inklusive aller Details.

 Das Konzept erinnert an die Stasizentrale in der DDR

Das Konzept erinnert an die Stasizentrale in der DDR

Facebook das eigentliche Geschäftsmodell
Facebooks Lieblingsnutzer kommen aus der gleichen demographischen Gruppe wie die Zuschauer und Teilnehmer von Casting-Shows. Read the rest of this entry »

 

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Sonntagsgruß

Ansprache einer Kerze

Ihr habt mich angezündet und schaut – nachdenklich oder versonnen – in mein Licht. Vielleicht freut ihr euch ein bisschen dabei. Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne. Wenn ich nicht brennen würde, dann läge ich in einem Karton. In so einem Karton haben wir aber überhaupt keinen Sinn. Da liegen wir nur herum. Einen Sinn habe ich nur, wenn ich brenne. Und jetzt brenne ich.

Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bisschen kürzer geworden. Das ist schade, denn ich kann mir schon ausrechnen, wann ich so kurz bin, dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen bin. Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten – entweder ich bleibe ganz und unversehrt und im Karton, dann werde ich nicht kürzer, dann geht mir überhaupt nichts ab – aber dann weiß ich nicht, was ich eigentlich soll – oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin, dann muss ich aber etwas geben dafür: von mir selbst, mich selber. Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton.

So ist das auch bei euch Menschen, genauso. Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts, dann geht euch nichts ab – aber dann wisst ihr auch eigentlich nicht so recht: warum. Dann seid ihr wie Kerzen im Karton. – Oder ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn. Dann freuen sich die Menschen, dass es euch gibt. Dann seid ihr nicht vergebens da.

Aber dafür müsst ihr etwas geben: von euch selber, vor allem, was in euch lebendig ist: von eurer Freude, eurer Herzlichkeit, von eurer Treue, eurem Lachen, eurer Traurigkeit, von euren Ängsten, von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist.

Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet. Das ist nur äußerlich. Innen werdet ihr immer heller. Denkt ruhig daran, wenn ihr in eine brennende Kerze seht, denn so eine Kerze seid ihr selber. Ich bin nur eine kleine, einzelne Kerze. Wenn ich allein brenne, ist mein Licht nicht groß und die Wärme, die ich gebe, ist gering. Ich allein – das ist nicht viel. Aber mit anderen zusammen ist das Licht groß und die Wärme stark.

Das ist einfach zu begreifen. Und wieder: bei euch Menschen ist das genauso. Einzeln, für euch genommen, ist euer Licht nicht gewaltig und die Wärme klein. Aber zusammen mit anderen, da seid ihr viel. Licht ist ansteckend!

Als der Krieg zu Ende war, fand in Los Angeles eine Feier der Bürger statt. Man feierte den Frieden. Bei seiner Ansprache sagte der Bürgermeister: “Ich möchte Ihnen etwas zeigen. In wenigen Augenblicken werden die Scheinwerfer im Stadion gelöscht. Es wird hier ganz finster werden. Ich werde dann das winzige Licht eines einzigen brennenden Streichholzes hochhalten. Sie werden es alle sehen. Dann bitte ich Sie alle, auch ein Streichholz anzuzünden und das Licht hochzuhalten.”Das Licht ging aus. Es wurde stockfinster im Stadion. Dann schauten alle auf das kleine flackernde Licht in der Hand des Bürgermeisters: rührend aber winzig. Und dann hörte man das Rascheln der Streichholzschachteln. Und mehr als achtzigtausend kleine Lichter gingen an – und das Stadion wurde wieder hell von all dem Licht.

 “Ein Licht ist wenig, aber das Licht, ist ansteckend; viele Lichter sind hell.”

Und noch etwas: Manchmal geschieht es, dass im Haushalt plötzlich das Licht ausgeht. Dann ist es unerwartet finster, und alle rufen nach einer Kerze. Dann werden Schubladen gezogen, ein Streichholz wird angemacht, und mit dem Anzünden der Kerze ist die Dunkelheit überwunden: mit einem einzigen Licht. So ist es auch wieder unter euch Menschen. Es ist nicht alles gut in dieser Welt. Vieles ist finster und kalt. Viele Klagen und schimpfen darüber. Manche hören überhaupt nicht auf, sich und anderen vorzujammern, wie miserabel es allen und ihnen im Besonderen geht. Aber ein einziges Licht, das brennt, ist mehr als alle Dunkelheit.

Lasst euch deshalb Mut machen und wartet nicht auf die anderen. Lasst euch anzünden, brennt und leuchtet und wärmt. Das ist der Sinn eures Lebens, wie es der Sinn einer einfachen Kerze ist. Und wenn ihr Zweifel habt, ob das auch stimmt, dann zündet eine Kerze an, schaut in die lebendige Flamme.

nach Hans Albert Höntges
 

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Kleiner Sonntagsgruß

Ein Mensch erschien vor dem Gericht des Herrn.
und sprach,

 „Sieh, lieber Gott,
 „ich habe Dein Gesetz beobachtet,
habe nichts Unredliches,
nichts Böses oder Frevelhaftes getan.
Herr, meine Hände sind rein.“

„Ohne Zweifel, ohne Zweifel,“
 antwortete ihm der liebe Gott,

 „doch sie sind leer.“

Von Raoul Follereau
Video bei jfey0725
  

Wir wünschen allen Lesern und Besuchern

einen schönen und erholsamen Sonntag

 

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Namenlose Beseitigung in einer Außenstelle des Jobcenters Frankfurt

Eine Folgen der unverantwortlichen Sanktionspolitik

Warum bleibt die Tote in den Medien  stets namenlos,

auch nicht dergestalt benannt wie zum Beispiel „Luise K.“?

Werden anonyme Menschen schneller vergessen?

Handelt es sich hier um ein Opfer der Sanktionspolitik der von der Leyen Diktatur?
um ein Opfer das die Öffentlichkeit am besten ganz schnell in vergessen soll,
damit keine unangenehmen Fragen mehr gestellt werden?
Fragen warum sie nicht die erste ist die durch Behördenwillkür nicht mehr am Leben ist?

Die Außenstelle hat mit schwachen, psychisch schwachen oder erkrankten Menschen zu tun. Obdachlose und Drogenabhängige sind nicht einfach. Haben die Sachbearbeiter eine angemessene Ausbildung? Sind sie in der Lage zu deeskalieren? Wieso konnten sie nicht der Frage nachgehen, warum die 39jährige so wütend auf das Jobcenter war? Warum konnten die Mitarbeiter dies nicht klären, sondern wollten sie nur rausschmeißen? Sind die Mitarbeiter des Jobcenters etwa unfähig? Oder handelt es sich gar um offenen ausgelebten Rassismus? Eine ehemalige Leistungsbezieherin erzählte mir gestern noch, daß die Sachbearbeiter rassistisch aufgehetzt werden würden. Das ist eine Frage, die auch der Staatsanwalt nachgehen muß, wenn er sich zu Recht Staatsanwalt nennen will.

Die Frankfurter Rundschau schreibt:

Lange Zeit läuft die Diskussion mit dem Sachbearbeiter offenbar gesittet ab, dann aber wird die Frau laut, heißt es. Mitarbeiter und andere Kunden des Jobcenters fühlen sich gestört.

Die Wachleute fordern die Frau auf, das Gebäude zu verlassen. Die 39-Jährige schreit weiter. Weil sie die Frau nicht selbst vor die Tür setzen dürfen, rufen die Sicherheitsdienstmänner um 8.52 Uhr die Polizei.

Dem entlarvenden Rundschautext nach scheint es den Außenstelle-Mitarbeitern nur darum zu gehen, einen den Betriebsablauf störenden Menschen möglichst rasch zu entfernen. Der Mensch als reines Objekt?

Im Jobcenter war die Frau noch wiederbelebt worden, sie starb rund anderthalb Stunden später im Krankenhaus. Die 39-Jährige war erst seit 1. Mai in Frankfurt gemeldet, zuvor hatte sie ihren Wohnsitz in Aschaffenburg.Sie sei vor ihrem Tod „kerngesund“ gewesen, berichtete Bechtel. Es gebe keine Hinweise auf Drogenmissbrauch. Auch ein Sprecher des Sozialdezernats sagte, die Frau aus Nigeria sei vorher nicht negativ aufgefallen. Sie sei Anfang Mai schon einmal im Jobcenter gewesen. Dieser Termin sei unauffällig und ohne Streit abgelaufen.

Sicherlich ist die 39jährige Tote als Amokläuferin Täterin. Man sollte das aber aufgrund der Rahmensituation, wirklich sehr kritisch hinterfragen. Sie ist aber auch Opfer eines vermeidbaren Behördenmordes geworden. Leider ist unser Strafrecht nicht genug fortschrittlich, um die für eine solche Staatskriminalität Verantwortlichen zu Rechenschaft zu ziehen. Recht ist eben auch Herrschaftsrecht, das Herrschaftsrecht der herrschenden Klasse. Anders ausgedrückt, das unvollkommene Strafrecht gehört zum Herrschaftssystem. Folgen Sie bitte nicht den Rattenfängern und fangen an nachzudenken (falls Sie das nicht schon tun).

Ein abschließender Trost für unsere sogenannten Qualitätsjournalisten nebst Staatsanwälten bleibt der Sachverhalt, daß die Wahrheit niemals herauskommen wird, wo wir sie doch im Kern schon kennen! Welcher Jobcenter-Sachbearbeiter ist so stark und wird sich öffentlich selbst beschämen? Das wäre psychischer Selbstmord. Stattdessen baut man sich eher die wehrlose Tote als Monster auf und wertet sie so ab – alles eine Frage des psychischen Selbstschutzes. Die staatsanwaltliche Zeremonie der Mitarbeiterbefragung, die hier zum gesellschaftlichen Vernebelungsritual einfach dazu gehört, wird folglich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Irre führen. Mehr bei mein name ist mensch

 

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Völliges Verbot von Futtermitteln aus gentechnisch veränderten Pflanzen!

Dipping sauce

Gentechnik auf dem Teller

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwalds,

die tropischen Wälder und Ökosysteme werden für
unsere tägliche Ernährung gerodet.
Rinder, Schweine, Hühner und Puten in Europa werden
mit südamerikanischem (Gen)Soja gefüttert,
obwohl 87 Prozent der Deutschen
gegen Gentechnik auf dem Teller sind.

Wir fordern:
Verbot von Futtermittelimporten
aus tropischen Ländern!

 

Völliges Verbot von Futtermitteln aus gentechnisch veränderten Pflanzen!

Hier geht’s zur Aktion

Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank 
Reinhard Behrend 
Rettet den Regenwald e. V.
 

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"Korrigierende Vergewaltigungen"

eine barbarische Praxis, mit der Lesben zu heterosexuellen Frauen „umerzogen“ werden sollen

von Teja552 @ 25.Jan, 2011

Ich habe es gerade unterzeichnet und will es hiermit der Öffentlichkeit zur Kenntnis bringen, macht mit und gebt es weiter………danke!

Korrigierende Vergewaltigungen

Millicent Gaika

Millicent Gaika  wurde letztes Jahr in einem Angriff gefesselt, gewürgt, gefoltert und mehrmals vergewaltigt. Doch mutige Südafrikanische Aktivistinnen riskieren ihr Leben, damit Millicents Fall einen Wandel auslöst.
Ihr Appell an den Justizminister entfachte einen Proteststurm mit über 130.000 Unterschriften und zwang ihn zu einer Reaktion im Staatsfernsehen.

Wenn jetzt genug von uns mitmachen können wir diese Kampagne verstärken und ausweiten, um einen nationalen Aktionsplan zur Beendigung von „korrigierenden Vergewaltigungen“ zu erreichen. Lassen Sie uns Präsident Zuma und den Justizminister dazu auffordern, „korrigierende Vergewaltigungen“ öffentlich zu verurteilen, diese Hassverbrechen zu kriminalisieren und den Kampf gegen Vergewaltigungen und Homophobie aufzunehmen.

Verurteilen jetzt

auch im Namen aller mißbrauchten Frauen

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