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Eine ganz normale Meldung im Medien Alltag

Mann wird von Straßenbahn erfasst

Ein schwerer Verkehrsunfall sorgte am Dienstagmittag für Störungen des Verkehrs in Friedrichsstadt. Bei einer Kollision mit der Straßenbahn 708 wurde ein Mann so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Erste Ermittlungen gehen von einem Suizidversuch aus.

Um 13.13 Uhr trat ein 59-jähriger Mann auf der Harkortstraße  unmittelbar vor der herannahenden Straßenbahn der Linie 708, die in Richtung Hamm unterwegs war, auf die Fahrbahn. Der Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und stieß mit ihm zusammen. Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme kam es rund um die Unfallstelle bis gegen 14.30 Uhr zu Behinderung des Verkehrs. Düsseldorf (RPO).

Eine ganz normale Meldung im Medien Alltag

sollte man meinen und ein paar Leute  werden sich sagen „ ach ja jetzt weiß ich warum meine Bahn/Bus nicht kam. Keiner wird sich irgendwelche Gedanken machen was da vielleicht geschehen ist. Ein Unfall eben und gut ist für die Meisten und das ist auch so gewollt. Auch mich würde so eine Meldung nicht sonderlich zum Nachdenken anregen. Ich kenne aber  den Unfallort nur zu gut und das macht mich schon Nachdenklich über das was sich da vielleicht ereignet hat.

  In der Nähe der Unfallstelle befindet sich das im Bild zu sehende Eckhaus Harkortstraße 27 mit der
TAGESSTÄTTE „CAFÉ PUR“
eine der wenigen Anlaufstellen für Obdachlose in Düsseldorf. In den oberen Etagen befindet sich,  die Notaufnahmen für obdachlose Männer und  die Beratungsstelle  für Obdachlose und Flüchtlinge.

Mann wird von Straßenbahn erfasst

Das alles ist eigentlich noch kein Grund sich Gedanken zu machen über eine vermeintlich normale Unfallmeldung,  nur der auch im Presseportal der Polizei Düsseldorf veröffentlichte Hinweis:

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Was sind Obdachlose und Wohnungslose für Menschen?

Obdachlosen Situation in Deutschland

In Deutschland gibt es ca. 860.000 Obdachlose. Diese Zahl setzt sich aus 591.000 Menschen ohne mietvertraglich abgesicherten Wohnraum und 269.000 wohnungslosen Aussiedlern zusammen. Allerdings sind diese Zahlen in keiner Bundesstatistik erfasst (lediglich Nordrhein-Westfalen führt seit den 60er Jahren eine Obdachlosenstatistik). Es sind nur  Schätzungen, die von Wohlfahrtsverbänden aufgestellt wurden.
Angesichts dieses Befundes stellt sich die Frage, wer sich hinter diesen abstrakten, mehr oder minder sicher geschätzten Zahlen verbirgt. Die nüchterne Antwort: Etwa ein Drittel derjenigen, die auf der Straße leben, stellen die Frauen. Knapp 30 Prozent sind Kinder und Jugendliche. Männliche Obdachlose kommen in Deutschland auf 39 Prozent. Darüber hinaus ist eine weitere Million Menschen akut von Obdachlosigkeit bedroht. Die Ursachen sind vielfältig – Armut, soziale Probleme, Krankheit, Drogen.

Familienleben im Obdachlosenasyl lesen mit einem klick

Aus Sorge um ihr Stadtbild schieben viele Kommunen Obdachlose in Randgebiete, aber um sie dauerhaft von der Straße zu holen, fehlen ja immer die finanziellen Mittel. Dieses  Argument der Städte ist aber „nur vorgeschoben“. In Wahrheit verfolge sie die „Politik des Saubermachens“. Kommunalpolitiker benutzen einfach das von den Medien bewusst immer wieder suggerierte Bild und sagen, „Es sehe „einfach schlecht aus, wenn überall die Penner rumhängen. Ihnen geht es aber nur ums Image und sie fürchten den Zorn der Geschäftsleute im feinen Zentrum. Obdachlose sind für sie nur die „Nutzlose“ außerhalb ihrer Welt.

Familienleben im Obdachlosenasyl_Pdf

 

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