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Schlagwort-Archive: Die Zeit

Einen Ehrensold hat er nicht verdient!

Von: Felix Feldkoetter aus Mettmann

An:   Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages in Deutschland

Herr Wulff sollte keinen Ehrensold erhalten,

sein Rücktritt war rein persönlicher Natur.

Begründung:

gekauftDer Rücktritt des Herrn Christian Wulff folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Aufhebung seiner Immunität. Dieser Schritt resultierte aus seinem Verhalten in der Zeit als Nieders. Ministerpräsident. Ich bin der Auffassung, dass sein Verhalten als solches ausschliesslich persönlicher Natur ist. Jeder Mensch ist persönlich verantwortlich für sein Handeln, auch ein Bundespräsident oder sonstiger Politiker.

In seiner Rücktrittsrede führt er an, die Gründe für diesen seien, dass ihm das Vertrauen in der Bevölkerung fehlen würde, er gibt den Medien die Schuld. Dies ist falsch, sein Vertrauen hat ebenfalls durch sein Verhalten und Umgang mit den Vorwürfen gelitten.

M.E. nach ist sein Rücktritt rein persönlicher Natur, daher kann er gem. der entsprechenden Gesetze KEINEN Ehrensold erhalten.

Im Namen aller Unterzeichner.

Mettmann, 19.02.2012

Petition unterschreiben:hier

 

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Wir sehen schon das Neue Jahr

Wir nehmen Zuversicht und Glück

Von Nächstenliebe auch ein Stück

Ein Schuss Vertrauen und Humor

Für andere stets ein offnes Ohr

Ein hohes Maß an Lebensmut –

Dann wird das nächste Jahr auch gut.

Ich wünsche allen Menschen dieser Erde einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012.

 
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Verfasst von - 31. Dezember 2011 in düsseldorf, Gesellschaft, Mix, News

 

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Eine ganz normale Meldung im Medien Alltag

Mann wird von Straßenbahn erfasst

Ein schwerer Verkehrsunfall sorgte am Dienstagmittag für Störungen des Verkehrs in Friedrichsstadt. Bei einer Kollision mit der Straßenbahn 708 wurde ein Mann so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Erste Ermittlungen gehen von einem Suizidversuch aus.

Um 13.13 Uhr trat ein 59-jähriger Mann auf der Harkortstraße  unmittelbar vor der herannahenden Straßenbahn der Linie 708, die in Richtung Hamm unterwegs war, auf die Fahrbahn. Der Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und stieß mit ihm zusammen. Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme kam es rund um die Unfallstelle bis gegen 14.30 Uhr zu Behinderung des Verkehrs. Düsseldorf (RPO).

Eine ganz normale Meldung im Medien Alltag

sollte man meinen und ein paar Leute  werden sich sagen „ ach ja jetzt weiß ich warum meine Bahn/Bus nicht kam. Keiner wird sich irgendwelche Gedanken machen was da vielleicht geschehen ist. Ein Unfall eben und gut ist für die Meisten und das ist auch so gewollt. Auch mich würde so eine Meldung nicht sonderlich zum Nachdenken anregen. Ich kenne aber  den Unfallort nur zu gut und das macht mich schon Nachdenklich über das was sich da vielleicht ereignet hat.

  In der Nähe der Unfallstelle befindet sich das im Bild zu sehende Eckhaus Harkortstraße 27 mit der
TAGESSTÄTTE „CAFÉ PUR“
eine der wenigen Anlaufstellen für Obdachlose in Düsseldorf. In den oberen Etagen befindet sich,  die Notaufnahmen für obdachlose Männer und  die Beratungsstelle  für Obdachlose und Flüchtlinge.

Mann wird von Straßenbahn erfasst

Das alles ist eigentlich noch kein Grund sich Gedanken zu machen über eine vermeintlich normale Unfallmeldung,  nur der auch im Presseportal der Polizei Düsseldorf veröffentlichte Hinweis:

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Was sind Obdachlose und Wohnungslose für Menschen?

Obdachlosen Situation in Deutschland

In Deutschland gibt es ca. 860.000 Obdachlose. Diese Zahl setzt sich aus 591.000 Menschen ohne mietvertraglich abgesicherten Wohnraum und 269.000 wohnungslosen Aussiedlern zusammen. Allerdings sind diese Zahlen in keiner Bundesstatistik erfasst (lediglich Nordrhein-Westfalen führt seit den 60er Jahren eine Obdachlosenstatistik). Es sind nur  Schätzungen, die von Wohlfahrtsverbänden aufgestellt wurden.
Angesichts dieses Befundes stellt sich die Frage, wer sich hinter diesen abstrakten, mehr oder minder sicher geschätzten Zahlen verbirgt. Die nüchterne Antwort: Etwa ein Drittel derjenigen, die auf der Straße leben, stellen die Frauen. Knapp 30 Prozent sind Kinder und Jugendliche. Männliche Obdachlose kommen in Deutschland auf 39 Prozent. Darüber hinaus ist eine weitere Million Menschen akut von Obdachlosigkeit bedroht. Die Ursachen sind vielfältig – Armut, soziale Probleme, Krankheit, Drogen.

Familienleben im Obdachlosenasyl lesen mit einem klick

Aus Sorge um ihr Stadtbild schieben viele Kommunen Obdachlose in Randgebiete, aber um sie dauerhaft von der Straße zu holen, fehlen ja immer die finanziellen Mittel. Dieses  Argument der Städte ist aber „nur vorgeschoben“. In Wahrheit verfolge sie die „Politik des Saubermachens“. Kommunalpolitiker benutzen einfach das von den Medien bewusst immer wieder suggerierte Bild und sagen, „Es sehe „einfach schlecht aus, wenn überall die Penner rumhängen. Ihnen geht es aber nur ums Image und sie fürchten den Zorn der Geschäftsleute im feinen Zentrum. Obdachlose sind für sie nur die „Nutzlose“ außerhalb ihrer Welt.

Familienleben im Obdachlosenasyl_Pdf

 

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Facebook das eigentliche Geschäftsmodell

Das ganze Leben wird zur Online-Show

Facebook ist der beängstigende Versuch, ein Netz im Netz zu schaffen. Wer es betritt, braucht es nie wieder zu verlassen:ein gläserner Käfig für die Nutzer und das Paradies für die Werbewirtschaft.

Mit der Umwandlung von Facebook in eine umfassende Alltagsdatenspeicherungsplattform erhöht sich die „Klebrigkeit“ erheblich. Selbst an einem Button für Todesfälle in der Familie ist nun gedacht. Wer sein halbes Leben dort verewigt hat, viel Aufwand in das Sortieren und Präsentieren seiner Informationen gesteckt hat, wird nicht so schnell woanders hin weiterziehen.

Große Freude dürfte Facebooks neue Strategie sicherlich bei Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten auslösen. Sie können zukünftig mit geringen Hürden Zugriff auf wirklich umfangreiche Lebensprofile nehmen, inklusive aller Details.

 Das Konzept erinnert an die Stasizentrale in der DDR

Das Konzept erinnert an die Stasizentrale in der DDR

Facebook das eigentliche Geschäftsmodell
Facebooks Lieblingsnutzer kommen aus der gleichen demographischen Gruppe wie die Zuschauer und Teilnehmer von Casting-Shows. Read the rest of this entry »

 

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Sonntagsgruß

Ansprache einer Kerze

Ihr habt mich angezündet und schaut – nachdenklich oder versonnen – in mein Licht. Vielleicht freut ihr euch ein bisschen dabei. Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne. Wenn ich nicht brennen würde, dann läge ich in einem Karton. In so einem Karton haben wir aber überhaupt keinen Sinn. Da liegen wir nur herum. Einen Sinn habe ich nur, wenn ich brenne. Und jetzt brenne ich.

Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bisschen kürzer geworden. Das ist schade, denn ich kann mir schon ausrechnen, wann ich so kurz bin, dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen bin. Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten – entweder ich bleibe ganz und unversehrt und im Karton, dann werde ich nicht kürzer, dann geht mir überhaupt nichts ab – aber dann weiß ich nicht, was ich eigentlich soll – oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin, dann muss ich aber etwas geben dafür: von mir selbst, mich selber. Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton.

So ist das auch bei euch Menschen, genauso. Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts, dann geht euch nichts ab – aber dann wisst ihr auch eigentlich nicht so recht: warum. Dann seid ihr wie Kerzen im Karton. – Oder ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn. Dann freuen sich die Menschen, dass es euch gibt. Dann seid ihr nicht vergebens da.

Aber dafür müsst ihr etwas geben: von euch selber, vor allem, was in euch lebendig ist: von eurer Freude, eurer Herzlichkeit, von eurer Treue, eurem Lachen, eurer Traurigkeit, von euren Ängsten, von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist.

Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet. Das ist nur äußerlich. Innen werdet ihr immer heller. Denkt ruhig daran, wenn ihr in eine brennende Kerze seht, denn so eine Kerze seid ihr selber. Ich bin nur eine kleine, einzelne Kerze. Wenn ich allein brenne, ist mein Licht nicht groß und die Wärme, die ich gebe, ist gering. Ich allein – das ist nicht viel. Aber mit anderen zusammen ist das Licht groß und die Wärme stark.

Das ist einfach zu begreifen. Und wieder: bei euch Menschen ist das genauso. Einzeln, für euch genommen, ist euer Licht nicht gewaltig und die Wärme klein. Aber zusammen mit anderen, da seid ihr viel. Licht ist ansteckend!

Als der Krieg zu Ende war, fand in Los Angeles eine Feier der Bürger statt. Man feierte den Frieden. Bei seiner Ansprache sagte der Bürgermeister: “Ich möchte Ihnen etwas zeigen. In wenigen Augenblicken werden die Scheinwerfer im Stadion gelöscht. Es wird hier ganz finster werden. Ich werde dann das winzige Licht eines einzigen brennenden Streichholzes hochhalten. Sie werden es alle sehen. Dann bitte ich Sie alle, auch ein Streichholz anzuzünden und das Licht hochzuhalten.”Das Licht ging aus. Es wurde stockfinster im Stadion. Dann schauten alle auf das kleine flackernde Licht in der Hand des Bürgermeisters: rührend aber winzig. Und dann hörte man das Rascheln der Streichholzschachteln. Und mehr als achtzigtausend kleine Lichter gingen an – und das Stadion wurde wieder hell von all dem Licht.

 “Ein Licht ist wenig, aber das Licht, ist ansteckend; viele Lichter sind hell.”

Und noch etwas: Manchmal geschieht es, dass im Haushalt plötzlich das Licht ausgeht. Dann ist es unerwartet finster, und alle rufen nach einer Kerze. Dann werden Schubladen gezogen, ein Streichholz wird angemacht, und mit dem Anzünden der Kerze ist die Dunkelheit überwunden: mit einem einzigen Licht. So ist es auch wieder unter euch Menschen. Es ist nicht alles gut in dieser Welt. Vieles ist finster und kalt. Viele Klagen und schimpfen darüber. Manche hören überhaupt nicht auf, sich und anderen vorzujammern, wie miserabel es allen und ihnen im Besonderen geht. Aber ein einziges Licht, das brennt, ist mehr als alle Dunkelheit.

Lasst euch deshalb Mut machen und wartet nicht auf die anderen. Lasst euch anzünden, brennt und leuchtet und wärmt. Das ist der Sinn eures Lebens, wie es der Sinn einer einfachen Kerze ist. Und wenn ihr Zweifel habt, ob das auch stimmt, dann zündet eine Kerze an, schaut in die lebendige Flamme.

nach Hans Albert Höntges
 

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Hartz-IV-Reform ist noch längst nicht abgeschlossen

Ausgerechnet die SPD schlägt Alarm.

Ein weiterer Akt im schier endlosen Polittheaterstück mit dem TitelHartz-IV-Reform“ hat begonnen:

Die SPD schlägt Alarm wegen der Finanzierung des erst vor zwei Wochen beschlossenen Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien. Denn von der Leyens Scheinlösung ist so bequem wie widersinnig.

Was hat die SPD getönt von einem flächendeckenden Mindestlohn, und von einer besseren Berechnung der Hartz-IV-Sätze, als sie in die Verhandlungen einstieg. Die drei Euro mehr fußen aber nicht auf einer besseren Berechnung, sondern auf einem Inflationsausgleich. Die Grünen haben sich aus Frust zurückgezogen und hoffen, beim nächsten Verfassungsgerichts Urteil als die Guten da zu stehen, die schon immer Recht hatten.

Es ist ein  Alarm von  der richtigen Stelle, haben sich doch die Väter der Volksverarmung  kaufen lassen mit Geld für ihre herunter gewirtschafteten Kommunen. Da wollen uns die Rot-Grünen Lügner ihre,  in die Hartz-IV-Reform hinein interpretierte Forderung nach einem  Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche, als großen Erfolg in Richtung Mindestlohn unterjubeln.So positiv wie ein Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche  für die Arbeitssklaven erster Klasse auch ist bleibt es doch nur eine Erfüllung der Forderungen der Zeitarbeitsunternehmen.

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