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Auch in der Weihnachtszeit >Ordnung muss sein<

Recht und Ordnung in Bottrop oder wie schikaniert man einen obdachlosen Menschen!

Nicht einfach nur ein Obdachloser Mensch

Wie muss es sich anfühlen, wenn man nach knapp 20 Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt und gleich wieder vertrieben wird, nur, weil man nicht so leben möchte, wie die Gesellschaft es verlangt?
Seit ca. 14 Tagen hat Bottrop einen neuen/alten Mitbürger.
Nach 17 Jahren leben in Freiheit auf den Straßen Deutschlands, Schweiz etc. kam dieser Mitbürger (von vielen hier Burki genannt) wieder zurück in seine Heimatstadt Bottrop.
Man gewöhnt sich schnell an diesen kleinen Mann mit seiner roten Mütze und man muss ihn einfach ins Herz schließen. Alles was er möchte, ist glücklich sein und dieses auch mit den Mitmenschen teilen.
Burkhard hat sich an der Festwiese in Bottrop, nahe seinem Geburtshaus niedergelassen.
Bewusst hat er seinen Platz am „Altar“ der hl. Barbara gewählt (Festplatz Batenbrock – Funkestraße/Scharnhölzstraße), die er liebevoll dekoriert damit Menschen sich daran erfreuen, auch mal stehen bleiben und eine Kerze anzünden. Er hält in seinem momentanen kleinen Reich Ordnung, fegt Blätter von den Wegen, befreit die Randsteine von Unkraut, bringt Plastiktüten in die Abfalleimer, damit sie besser zu leeren sind, entfernt Hundekot von der Wiese etc. Jetzt in der Winterzeit, wo es früher dunkel wird, war immer wenig bis kein Betrieb in diesem „kleinen Park“, das hat sich allerdings geändert seit Burki dort ist. Es sind seitdem abends Spaziergänger unterwegs, die sich an dem Anblick des beleuchteten Altars erfreuen, ältere Menschen die eine Kerze anzünden um ihren Lieben zu gedenken, Gassigänger die sich jetzt wohler fühlen und ohne Angst ihre Runden drehen können oder einfach nur Menschen, die ihn ins Herz geschlossen haben und ihm Gesellschaft leisten wollen! Wer Burkhart kennenlernt, verliert schnell seine Vorurteile gegenüber „Obdachlose“, denn er ist äußerst intelligent, wortgewandt, harmoniebedürftig, immer nett und höflich. Vieles das, was einige, wenige Menschen „der Gesellschaft“ nicht vorweisen können!
Man muss ihn einfach kennenlernen, denn über diesen Menschen zu schreiben oder ihn zu beschreiben ist schier unmöglich!
Viele helfen ihm jetzt durch die kalte Jahreszeit, es werden Schlafsäcke gebracht, warme Mahlzeiten und Getränke, warme Kleidung, es wird dafür gesorgt das es ihm soweit „gut“ geht.

Leider gibt es aber Menschen, die (ver)urteilen über (ihn), ohne ihn zu kennen, denen er ein Dorn im Auge ist:
„Weil er Freude bereitet?
Weil er nach so kurzer Zeit, die er hier „lebt“, Menschen miteinander vereint, die sich vorher nicht mal zu den Tageszeiten begrüßt haben?
Weil sie einfach Lust haben, einen Menschen den sie nicht kennen, zu schikanieren?
Weil es ein tolles Gefühl ist, einen Menschen zu treten, der eh schon am Boden liegt?“
Weil.. Ja, WARUM?


So ist es geschehen, dass die Ordnungshüter der Stadt Bottrop bzw. 2 dieser Mitarbeiter, ihm all die Dinge genommen haben, die ihm im Moment Kraft geben. Dinge, die Menschen ihm geschenkt haben, Dinge mit denen er sich und seinen Mitmenschen glücklich machen wollte. Keine Erklärung warum sie ihm und uns, all diese Dinge genommen haben. Es ist ja „nur“ ein Obdachloser, da brauchen sich die Ordnungshüter der Stadt Bottrop nicht an Rechte zu halten?
Er ist kein Mensch, der Unfrieden stiftet, der böse wird (es sei denn man verurteilt ihn dafür, dass er all diese Dinge tut und/oder bohrt in seiner Vergangenheit) er hat es einfach zugelassen, dass ihm all das woran sein Herz gerade hängt, genommen wird.
Mit welchem Recht wurden ihm diese Dinge genommen?
Mit welchem Recht, wird ihm kein Respekt entgegengebracht? Read the rest of this entry »

 

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Wir sehen schon das Neue Jahr

Wir nehmen Zuversicht und Glück

Von Nächstenliebe auch ein Stück

Ein Schuss Vertrauen und Humor

Für andere stets ein offnes Ohr

Ein hohes Maß an Lebensmut –

Dann wird das nächste Jahr auch gut.

Ich wünsche allen Menschen dieser Erde einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012.

 
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Verfasst von - 31. Dezember 2011 in düsseldorf, Gesellschaft, Mix, News

 

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