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Schlagwort-Archive: Central Intelligence Agency

WikiLeaks – Die »vergewaltigte« Ana A. und ihre Kontakte zur CIA

CIA floor seal

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Gerade erst haben wir mit Screenshots aus dem Internet belegen können, dass eine der angeblich vom WikiLeaks-Gründer »vergewaltigten« Frauen sich nach der angeblichen Tatnacht per Twitter für die romantische Nacht bedankte. Und nun kommt der nächste Knall – sie hatte zumindest in der Vergangenheit engste Kontakte zur CIA. Und sie hat mehrere Namen, unter denen sie arbeitet.

Die in Schweden lebende und angeblich von Julian Assange »vergewaltigte« Ana A. (Ana Ardin) hat lange Zeit auf Kuba gelebt. Dort wurde sie allerdings ausgewiesen. Denn Ana A.heißt auch Ana Bernardin. Und sie hat engste Kontakte zu der von der CIA finanzierten anti-kubanischen Organisation »Las Damas de Blanco« (»Frauen in Weiß«), für die sie in der Vergangenheit arbeitete und Berichte in der auch in Schweden erscheinenden (gegen Fidel Castro gerichteten) Zeitschrift Revista de Asignaturas Cubanas veröffentlicht hat. »Las damas de blanco« gehört zur Gruppe Union Liberal Cubana, die von Carlos Alberto Montaner geleitet wird, der trotz gegenteiliger Behauptungen in Wahrheit auf der Lohnliste amerikanischer Geheimdienste steht. Nicht nur die spanische Zeitung La Republica hat ausführlich über seine Verbindungen zur CIA berichtet. »Las damas de blanco« wurde allerdings in der Vergangenheit nachweislich auch von Luis Posada Carriles gefördert. Das abgebildete Dokument belegt, dass auch Carriles in der Vergangenheit für die CIA gearbeitet hat. Read the rest of this entry »

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Wikileaks-CIA und NSA reagieren

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Der US-Militärnachrichtendienst National Security Agency (NSA), der für die Überwachung der elektronischen Kommunikation zuständig ist, zieht Konsequenzen aus den Wikileaks-Veröffentlichungen: „Wir nehmen an, dass es auch bei uns Vorfälle dieser Art geben kann“, erklärte Deborah Plunkett, Leiterin der NSA-Abteilung für Abwehr, auf dem Cybersecurity Forum (PDF-Datei) der Zeitschrift The Atlantic in Washington. Die NSA arbeite ab sofort unter der Prämisse, dass die eigene Organisation bereits kompromittiert wurde.

Damit rüstet sich der Geheimdienst für das nächste Jahr, über das sich die Prognostiker und Analysten in einem Punkt einig sind: 2011 wird das Jahr des Cyberkriegs. Es wird an allen Fronten „gekämpft“ und „verteidigt“. Invasionen werden vorbereitet oder vereitelt. Nach den Sprengköpfen von Stuxnet, den Angriffen einer „Iranischen Cyber-Armee“ auf China oder den vermuteten Attacken von chinesischen Staatsfirmen kommen diese Prognosen wenig überraschend. Schwer haben es da Experten, die vor Übertreibungen warnen. Zu ihnen gehört Bruce Schneier, der in seiner Rede auf einer Tagung des Institute for European Affairs davor warnte, militärische Begriffe allzu leichtfertig zu verwenden.

Plunkett erläuterte auf der Atlantic-Veranstaltung, dass die NSA sich nicht länger allein auf die Abwehr von Attacken konzentriere. „Wir müssen davon ausgehen, dass die wirklich raffinierten Attacken auf uns in unserem Netzwerk nicht bemerkt werden.“ Als Abwehrmöglichkeit nannte sie die Entwicklung besserer Sensoren, die an vielen Stellen des IT-Systems nach Unregelmäßigkeiten fahnden und drastische Beschränkungen der Zugriffsrechte. Das SIPRNET, das vom US-amerikanischen Außen- und Verteidigungsministerium genutzt werde, sei mit 2,5 Millionen Zugriffsberechtigten kein sicheres Netz im eigentlichen Sinne, erklärte Plunkett.

Aus dem SIPRNET sind aller Wahrscheinlichkeit nach die US-Depeschen abgezweigt worden, mit denen Wikileaks derzeit für Schlagzeilen sorgt. Auf die Frage von Teilnehmern des Cybersecurity-Forums, ob die NSA auch von Wikileaks-Veröffentlichungen betroffen sei, verweigerte Plunkett die Auskunft. Unklar ist auch, inwieweit andere Behörden betroffen sind. Nach einem Bericht der Washington Posthat die für die Auslandsspionage zuständige Central Intelligence Agency (CIA) eine Wikileaks Task Force eingerichtet, die sich mit der möglichen Enttarnung von Agenten befassen soll. Die Task-Force sei im CIA-Hauptquartier hauptsächlich unter einem „allzu passenden“ Kürzel bekannt: W.T.F. (Detlef Borchers)

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JULIAN ASSANGE IST NICHT BIN LADEN

Im Zweifel für die Aufklärung

Hätten die Hacker ein Komplott gegen die USA aufgedeckt,
sie wären Helden.

Die Hetze gegen sie erinnert verdammt an die Zeiten unter McCarthy.

undefinedWenn die USA wochenlang nach einem Gesetz suchen, gegen das Assange verstoßen haben könnte, dann gibt es wohl keines.

Ich hab auf die Wikileaks-Veröffentlichungen nur gewartet. Natürlich ist nicht alles neu: Dass Korruption auch in der Karsai-Regierung blüht, weiß jeder, der sich mit Afghanistan beschäftigt. Auch, dass von Regierungsmitgliedern kofferweise Dollars halblegal und in bar ins Ausland verbracht werden, stand schon in der Zeitung.

Aber dass eine US-Botschaft unter Berufung auf die US-amerikanische Drogenbekämpfungsbehörde vertraulich an das Foreign Office meldet, der Exvizepräsident von Afghanistan habe bei einer Reise nach Arabien 52 Millionen Dollar Bargeld außer Landes geschleust, das ist doch eine wichtige Information. Und dass nach US-Botschaftsberichten arabische Potentaten die USA regelrecht zum Krieg gegen den Iran und zum Angriff auf dessen Präsidenten, den sie doch gerade erst mit großen Ehren empfangen und umarmt hatten, gedrängt haben, auch das ist neu und durchaus von Interesse. Read the rest of this entry »

 
 

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Wikileaks „Vergewaltigungsopfer“- von der CIA finanziert?

Seal of the Central Intelligence Agency of the...

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Hintergrund

Eines der  angeblichen Vergewaltigungsopfer von Wikileaks-Gründer Julian Assange

hat Verbindungen
zu antikubanischen Gruppen,
die von der CIA finanziert werden

Wer einen Gegner unglaubwürdig und mundtot machen will, muss darauf achten, daß ein solcher Angriff nicht auf ihn selbst zurückfällt. Am besten ist es, wenn der unerwartete Schlag aus einer Richtung kommt, aus der er nicht erwartet wurde. Beispiele dafür gibt es im politischen Streit immer wieder. So waren und sind die gefährlichsten Gegner einer Revolution oder einer Reformbewegung jene, die ihr früher selbst angehört haben, vielleicht sogar in führender Position. In Venezuela sorgte beispielsweise ein zum Gegner übergelaufener Ex-Verteidigungsminister bei Präsident Hugo Chávez für mehr Kopfzerbrechen als irgendwelche Zöglinge von steinreichen Großunternehmern. Und auch im sandinistischen Nicaragua oder in Kuba fanden sich zu bestimmten Zeitpunkten Leute, die sich als »die echten Revolutionäre« aufspielten, um die Revolution zu bekämpfen. Über Kritik von rechts zucken Linke oft nur mit den Schultern, aber bei Angriffen von Linken gegen Linke kann es ungemütlich werden.

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