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Assange löst in Schweden eine Sex-Debatte aus

Julian Assange

Image by Poster Boy NYC via Flickr

Schweden erlebt seine zweite sexuelle Revolution:

Plötzlich offenbaren sich bislang

anonyme Opfer von sexueller Gewalt.

Schweden erlebt seine zweite sexuelle Revolution. Ausgerechnet der Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange, dem die schwedische Staatsanwaltschaft sexuelle Belästigung zweier Frauen zur Last legt, hat es vermocht, eine nationale Debatte loszutreten.

Bekannte und unbekannte Schwedinnen und Schweden bekennen plötzlich, sexuell ausgenutzt worden zu sein. Auf Twitter, im Internet und den großen Medien erzählen sie, was sie bisher verschwiegen haben. Unter dem Stichwort „Prataomdet“ (Sprichdrüber) hat sich eine Kampagne entwickelt, vergleichbar der Aktion „Wir haben abgetrieben“, die 1971 Titel der deutschen Illustrierten „stern“ war und letztlich zur Legalisierung der Abtreibung beitrug.

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Assange nicht weiter in Haft.

Julian Assang ist wieder frei!!

Assange kommt gegen Kaution frei

London (RPO). Der in Großbritannien inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange kommt gegen Kaution frei. Das entschied gerade ein Gericht in London. Assanges Anwalt hatte zuvor erklärt, sein Mandant sei bereit, eine elektronische Fußfessel zu tragen und sich an einer der Polizei bekannten Adresse aufzuhalten.

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Getty Images

WikiLeaks-Chef Assange: Unterstützer trugen Kaution zusammen

Der Einspruch ist abgewiesen worden: WikiLeaks-Gründer Julian Assange kann nun doch gegen Kaution aus der Haft freikommen, das hat ein Gericht in London entschieden. Assange muss sich aber an strikte Auflagen halten.

London – WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf das Gefängnis in London verlassen. Das entschied das höchste britische Zivilgericht am Donnerstag in zweiter Instanz. Ein Richter hatte bereits am Dienstag angeordnet, Assange gegen Sicherheitsleistungen von 240.000 Pfund (288.000 Euro) auf freien Fuß zu setzen. Doch dagegen wurde Beschwerde eingelegt. Eine Sprecherin der schwedischen Staatsanwaltschaft widersprach Berichten, wonach die Beschwerde von ihrer Behörde stammte. Diese habe damit nichts zu tun. Sie sei allein Sache der britischen Staatsanwaltschaft gewesen. Die wiederum widersprach dem: Die britische Staatsanwaltschaft habe in Auftrag der schwedischen Regierung gehandelt.

 

Unter den Unterstützern von Assange vor dem Gerichtsgebäude im Zentrum Londons brach unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Entscheidung Jubel aus.

 

Assange befindet sich seit gut einer Woche in Haft, nachdem er sich wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden der britischen Polizei gestellt hatte. Er hat die Vorwürfe zurückgewiesen und von einer Intrige gesprochen. Die Anschuldigungen von zwei Schwedinnen, wonach er im August ungeschützten Sex erzwungen haben soll, bestritt er.

Die Freilassung auf Kaution ist mit Auflagen verbunden. 200.000 Pfund müssen in bar hinterlegt werden. Außerdem muss er sich auf dem Landsitz Ellingham Hall in der ostenglischen Grafschaft Suffolk aufhalten und sich täglich bei der Polizei melden. Um Assange zu helfen, hatten Unterstützer – unter ihnen auch Prominente wie Bianca Jagger – Geld für die Kaution zusammengetragen.

Spätestens am 11. Januar wird die eigentliche Anhörung über das Auslieferungsbegehren aus Schweden stattfinden. Die schwedischen Behörden wollen die Auslieferung Assanges erreichen, um ihn wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung zu befragen. Eine Anklage gibt es nicht.

 

 

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Wikileaks -Die schwedische Justiz als Handlanger der US-Behörden

Julian Assange

Image by Poster Boy NYC via Flickr

Assange weiter in Haft

London – Nach einem Einspruch der schwedischen Behörden gegen eine Haftentlassung auf Kaution hat Wikileaks-Gründer Julian Assange auch die Nacht zum Mittwoch in einem britischen Gefängnis verbracht.

Ein Londoner Gericht wollte den Australier am Dienstag gegen Hinterlegung von 200 000 britischen Pfund in bar (ca. 240 000 Euro) und unter strengen Auflagen aus dem Gefängnis entlassen. Die schwedische Staatsanwaltschaft, die wegen des Verdachts auf Sexualvergehen die Auslieferung des 39-jährigen Internetaktivisten verlangt, legte jedoch Berufung ein.

Bis spätestens Donnerstagnachmittag muss nun das Oberste Zivilgericht in London endgültig entscheiden. Mindestens solange wird Assange hinter Gittern bleiben. Unabhängig von der Haftfrage verlangt Schweden weiterhin die Auslieferung des 39-Jährigen.

Wegen des Verdachts auf sexuelle Vergehen hatte Schweden den Internetaktivisten mit EU-weitem Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben. Vor einer Woche war er in London verhaftet worden. Die Anhänger Assanges halten die Vorwürfe für vorgeschoben und vermuten politische Motive hinter der Inhaftierung.

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