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Deutsch-türkische Eskalation

Deutsch-türkische Eskalation

„Erdogan vs. Merkel“: Deutsch-türkische Eskalation!

von Guido Grandt

Mit der Affäre um den inhaftierten Welt-Journalisten Deniz Yücel fing es an: Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland liegen inzwischen (fast) auf Eis!Yücel war in der Türkei verhaftet worden, weil ihm Terrorpropaganda (für die PKK) und Volksverhetzung vorgeworfen wird. Vor wenigen Tagen hatte ein Haftrichter Untersuchungshaft angeordnet, die bis zu fünf Jahre dauern kann. Der Journalist besitzt nicht nur die deutsche, sondern auch die türkische Staatsbürgerschaft. Wohl mit einem Grund, warum die diplomatischen Bemühungen der Bundesregierung bislang fruchtlos blieben.

Demzufolge wurde – zumeist auf kommunaler Ebene – einigen türkischen Politikern, die hierzulande für ein „Ja“ beim höchst umstrittenen türkischen Verfassungsreferendum werben wollten, ein Auftrittsverbot erteilt. Die Zustimmung der Türken zum Referendum würde Erdogan fast gar zum Alleinherrscher im Präsidialsystem machen und damit – laut Kritiker – viele konstitutive Elemente einer liberalen Demokratie abschaffen. Das Referendum soll auch mit einer Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe verknüpft werden.

Das Auftrittsverbot wiederum erzürnte die Türken, die Deutschland den Rat gaben, zu lernen, wie es sich zu benehmen habe. Seitdem eskaliert der Streit immer mehr.

Türkische Nazi-Vorwürfe gegen Deutschland
Sie erinnern sich: Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ereiferte sich wegen der Absagen der Veranstaltungen dazu, Deutschland „Nazi-Methoden“ vorzuwerfen. Außerdem erklärte er, dass das Land keine Demokratie sei!
Konkret sagte der Sultan vom Bosporus: Read the rest of this entry »

 

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Die SPD fordert das Wahlrecht für Migranten

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTE WILL WAHLRECHT FÜR ALLE AUSLÄNDER

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LAUT GRUNDGESETZ BEDARF ES DER DEUTSCHEN STAATSBÜRGERSCHAFT GEMÄSS ART 116 GG, UM DAS AKTIVE WAHLRECHT AUSÜBEN ZU DÜRFEN. AYDAN ÖZOGUZ VON DER SPD WILL DIESEN GRUNDLEGENDEN VERFASSUNGSWERT AUSHEBELN

Die Faktenlage ist eindeutig: wer in Deutschland wählen will, muss grundsätzlich deutscher Staatsbürger gemäß Art 116 Abs I GG sein. Bei Wahlen auf Bundes- und/oder Landesebene wird zudem die Volljährigkeit vorausgesetzt, um das aktive Wahlrecht ausüben zu können. Auf kommunaler Ebene wird von diesen grundsätzlichen Regeln abgewichen. In vielen Bundesländer haben bereits 16- und 17-jährige die Möglichkeit, bei Kommunalwahlen ihre Stimme abzugeben.

Seit Abschluss des Vertrags von Maastricht haben »Personen, die die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft besitzen« das Recht, an »Wahlen in Kreisen und Gemeinden« teilzunehmen (Art 28 Abs I Satz 3 GG).

Diese Erweiterung des entsprechenden Artikels ging eine Übereinkunft aller damaligen EG-Mitgliedsländer sowie ein Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes voraus. Dieses Regelung gilt analog für alle EU-Mitgliedsländer.

Was Özuguz jetzt fordert, ist aber ein staatlicher Alleingang Deutschlands, für den die Gesetzesgrundlage fehlt. Sie, die Integrationsbeauftragte der Merkel-Regierung, will, dass alle in Deutschland lebenden Migranten bei Kommunalwahlen das Wahlrecht erhalten sollen. Eine sogenannte »Expertenkommission« unter dem Vorsitz Özuguzs hatte diese Idee am vergangenen Dienstag ausgebrütet gehabt und vorgestellt.

AN DIE VERANTWORTLICHEN BUNDESPOLITIKER

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In memoriam: Dr. Udo Ulfkotte (1960-2017)

Der Journalist Udo Ulfkotte

packt aus, wie Politiker, Geheimdienste und die Hochfinanz die Medien lenken. Er unterstützt den Tag der Wahrheit.

Den Mut, den er bewiesen hat, bringen nur sehr wenige auf. Er wurde immer für seine Veröffentlichungen angegriffen, mit Klagen und Anzeigen überhäuft und als „rechter Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt. Regelrechte Vernichtungsfeldzüge wurden gegen ihn losgetreten, Mordaufrufe verbreitet. Ulf Ulfkotte beteiligte sich an einer Diskussionsrunde in der ARD. Bei Maischberger wurde unter dem Titel „Kopftuch und Koran – hat Deutschland kapituliert?“ kontrovers diskutiert. Mit dabei war seinerzeit auch der islamistische Hassprediger Pierre Vogel. Nach der Sendung erhielt Ulfkotte zahlreiche Morddrohungen und im Internet kursierten etliche Aufrufe, den Autor zu ermorden. Die Kritik Ulfkottes daran, dass in der BRD immer mehr Geld für integrationsunwillige Migranten ausgegeben wird, reichte den islamischen Mitbürgern, um Ulfkottes Tod zu fordern. Sogar Kopfgelder wurden für seine Ermordung ausgesetzt.

Ein mutiger Mann! Und sehr unbequem für unser System! Man erkennt, warum unsere Politik nach Kontrolle der Medien auch die letzten freien Meinungsplätze wie Facebook und Twitter zensieren möchten….

Der Kopp Verlag, seine Freunde und Kollegen werden Udo Ulfkotte ein ehrendes Andenken bewahren. Wir verneigen uns vor dem Toten

Quelle: In memoriam: Dr. Udo Ulfkotte (1960-2017) – Kopp Online

 

 

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Dieser Teufel muss gefasst werden

Dieser Teufel muss gefasst werden

in der Hoffnung, dass irgendjemand sich meldet, der weiß,
wer dieser Teufel ist!!!

Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung ist ein absoluter Hohn!
Wer eine Frau so widerwärtig von hinten eine Treppe hinunter tritt, der nimmt auch in Kauf, dass sie bei dem Sturz ums Leben kommt. Das war versuchter Mord!

Die Attacke Ende Oktober hatte bundesweit erhebliches Aufsehen ausgelöst. Einen Tag nach der Veröffentlichung eines Überwachungsvideos der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), hatte die Polizei am Donnerstag vergangener Woche eine öffentliche Fahndung nach dem Täter und seinen Begleitern eingeleitet. Zunächst hielten sich die Aussichten für einen raschen Erfolg in Grenzen, bis Montagnachmittag waren lediglich zehn Hinweise zu den vier Gesuchten bei der Kriminalpolizei eingegangen. Und dies trotz der großen medialen Aufmerksamkeit und einer hohen Verbreitung des Videos in den sozialen Netzwerken.

Nach dem brutalen Übergriff auf eine arglose Frau im Neuköllner U-Bahnhof Hermannstraße ist einer der Beteiligten gefasst worden. Mit der Festnahme am Montag ist nach Ansicht der Polizei die Chance nun deutlich gestiegen, auch den Haupttäter ermitteln zu können. Die Festnahme eines der Beteiligten sei ein großer Schritt, so Polizeisprecher Winfried Wenzel. Dennoch sei abzuwarten, was die Befragung des Mannes ergeben werde. Sein Verhalten sei auch psychologisch interessant. Als Begleiter des Täters sei dem Mann zumindest unterlassene Hilfeleistung vorzuwerfen, so der Kriminaloberrat zur Morgenpost.

Nach seiner Vernehmung wurde er wieder laufen gelassen.

Der Täter ist weiterhin nicht identifiziert. Der Typ muss gefasst werden!!!

Quelle: Berliner Morgenpost Do, 08.12.2016, 16.24 Uhr

 

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Merci Udo Jürgens!

Merci Udo Jürgens!

Als Mensch unvergessen, seine Musik unsterblich. Heute auf RTL Deutschland sagt „Danke Udo“
„Lieb Vaterland“ ein Lied geschrieben 1972 und heute immer noch mehr denn je aktuell. Ich glaube nicht, dass es in den Staatsmedien zu hören sein wird.

 

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„Schlimmer als die Armut ist die Demütigung“

630 Euro Rente nach 40 Jahren Beitragszahlung

Magda Kunkel ist 74, Rentnerin, und lebt in Gießen. Sie hat 40 Jahre lang ihre Beitragszahlungen entrichtet, drei Kinder erzogen und wird jetzt mit 630 Euro aus der gesetzlichen Rente abgespeist. Davon muss sie ihr Leben bestreiten.

Einen bemerkenswerten und nachdenklich machenden Auftritt gab es in der Sendung »Maybritt Illner« beim per GEZ-Zwangsgeld finanzierten Sender ZDF. Die 74-jährige Magda Kunkel aus Gießen schilderte eindringlich und ohne jedem Pathos ihre Situation.

Die eindringlichen Worte von Frau Kunkel in diesem Video:

Das knappe Geld, sie muss ihren Lebensunterhalt aus 630 Euro Rente plus 300 Euro zur Grundsicherung bestreiten. In diesem Zuschlag ist der Mehraufwand für krankheitsbedingte Ernährung bereits enthalten.

Magda Kunkel hat 48 Jahre lang gearbeitet, etwa 40 Jahre ihre Beitragszahlungen entrichtet und drei Kindern das Leben geschenkt. Dass sie nun mit dieser geringen Rente auskommen muss, sei schlimm und sie fühlt sich nicht gut behandelt. Ihre Generation hat nach dem Krieg, wenn überhaupt, kranke Väter nach Hause bekommen. Die Mütter haben, wenn überhaupt, kranke Männer nach Hause bekommen. »Wir haben schwer arbeiten müssen!«

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Flüchtling in Düsseldorf – Kein Asyl für Ashraf Alhoumadi und seine Familie

Düsseldorf: 30. Oktober 2016
Der Iraker Ashraf Alhoumadi und seine Familie haben im Sommer viele Menschen im Sozialen Netzwerk Facebook gerührt: Über die Gruppe „Nett-Werk Düsseldorf“ suchte der Flüchtling Anschluss in Friedrichstadt, um Deutsch zu lernen und Freunde zu finden. Tausende Düsseldorfer reagierten, viele Menschen hat Alhoumadi seither kennen gelernt. Doch jetzt wurde sein Glück in der neuen Heimat erschüttert: Das Bundesamt lehnte seinen Asylantrag ab. Obwohl ihm nach eigener Aussage im Irak der Tod droht, soll der 36-Jährige zurück.

Als der Brief kam, musste ich weinen. Es war so ein Schock.“


Ashraf Alhoumadi
„Als der Brief kam,musste ich weinen. Es war so ein Schock,meine Frau konnte nicht mehr schlafen. Ich habe ihr gesagt: Mach’ dir keine Sorgen. Wir können noch etwas tun.“

Kopfschüttelnd sitzt der Iraker mit dem Brief des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Hand in seinem kleinen Zimmer im vierten Stock an der Gustav-Poensgen-Straße. Zwei große Betten und ein kleines Gitterbett, eine Küchenzeile und ein Tisch – das ist jetzt sein Zuhause. Seine fünfjährige Tochter Haya räumt die Teller vom Tisch und wischt ihn ab, lächelt dabei immerzu. Der drei Jahre alte Musa hüpft auf dem Bett auf und ab. Am Fenster klebt ein Zettel: „Das Fenster“, am Schrank ein Rheinbahnfahrplan und eine Liste mit Sätzen wie: „Ich möchte bezahlen“ und „Können Sie mir helfen?“ Alhoumadis Frau Halah ist gerade bei einem Treffen mit Menschen, die gemeinsam Deutsch lernen wollen.

Seit sie ihre Heimat vor einem Jahr verließ, kämpft die Familie. Um wegzukommen, aber auch, um in Düsseldorf anzukommen. Ashraf Alhoumadi floh mit der kleinen Tochter als Erstes, dann folgten seine Frau und die beiden Söhne. Mit dem Flugzeug in die Türkei, im klapperigen Flüchtlingsboot nach Griechenland, tagelang im Bus bis nach Deutschland. Der Vater ließ einen guten Job als Ingenieur zurück, ein großes Haus, Auto. Tauschte all das bewusst ein gegen sein kleines Kämmerchen in Düsseldorf. „So etwas macht man doch nicht für einen Ausflug! Ist das kein Beweis, dass ich fliehen musste?“, fragt sich der Vater.

Nicht für die Behörde. In der Ablehnung steht zwar, dass Alhoumadi in seiner Anhörung schilderte, wie er von der schiitischen Miliz Asayeb Ahi Bel für den Kampf gegen den IS angeworben werden sollte – was er seiner Familie wegen ablehnte. Wie er auf offener Straße geohrfeigt und mit der Waffe bedroht worden sei. Wie er zu seinen Schwiegereltern geflüchtet sei und nachts bewaffnete Männer bei seiner Frau auftauchten, nach ihm fragten, auf das Haus schossen. Trotzdem, so heißt es in dem Schreiben, glaube man nicht, dass Ashraf Alhoumadi noch Verfolgung drohe, wenn er zurückkehrt.

Ashraf hingegen hat große Angst: „Ich sage die Wahrheit“, beteuert er. „Die wollen mich töten!“

Alhoumadi will mit seinem Anwalt gegen die Ablehnung klagen

Mit Hilfe eines Anwalts will Alhoumadi gegen die Ablehnung klagen. „Er sagt, die Chancen stehen 50:50.“ Auch für Oliver Ongaro von der Flüchtlingsinitiative „Stay!“ ist der Bescheid „keine Überraschung“: „Wir erleben das ganz oft. Es werden unmögliche Fragen in der Anhörung gestellt – oder den Menschen einfach nicht geglaubt.“ Aber er macht Ashraf Alhoumadi auch Mut: „Dagegen muss man angehen.“ „Stay!“ will den Iraker unterstützen.

Der 36-Jährige will mit aller Kraft für die Zukunft seiner Familie in Düsseldorf kämpfen. (z.Z. arbeitet er bei der Stadt Düsseldorf als Dolmetscher ( Arabisch – Englisch – ein bisschen Deutsch ) in der Abteilung beim sozialamt für lntegration für Flüchtlinge). Yousif (7) lernt hier im Reit- und Ponyclub Reiten, besucht die Grundschule Sonnenstraße und spricht schon gut Deutsch. „Für nächstes Jahr habe ich auch schon Haya dort angemeldet“, erzählt der stolze Vater. Der kleine Musa hat großen Spaß im Kindergarten. Und er selbst will wieder am Aachener Platz Fußball mit seinen neuen Freunden spielen, sobald seine Knieverletzung auskuriert ist. „Ich habe hier so viele Menschen getroffen“, sagt Alhoumadi – trotz allem dankbar. Dieses neue Heimatgefühl will er nicht aufgeben.

Quelle: Kein Asyl für Facebook-Flüchtling – Düsseldorf – Lokales – Westdeutsche Zeitung

 

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