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Wie hält man Menschen in Abhängigkeit?

1000121 花蓮 台九線  老盧

Unabhängig

Abhängigkeit?

Je unabhängiger jemand ist, desto schwerer kann man Manipuliert werden.

Diese simple Erkenntnis veranlasste die Mächtigen aller Zeiten dazu, die Machtlosen in Abhängigkeit zu halten. Das beginnt bereits im privaten Bereich. Eine Frau die von ihrem Mann finanziell abhängig ist, muss manchmal einiges an Demütigung und Belastung ertragen. Lange Zeit wurde das Patriarchat dadurch aufrechterhalten, dass man Frauen eine höhere Schulbildung oder gar ein Studium verweigerte. Die Frauen hatten somit keine Möglichkeit, sich aus einer bitteren Ehe zu befreien.

Körperliche Abhängigkeit von einer Droge

Eine der schlimmsten Formen der Abhängigkeit ist die körperliche Abhängigkeit von einer Droge bzw. einem Rauschgift. Sofern die Droge abgesetzt wird, treten oftmals schmerzhafte Entzugserscheinungen auf. Viele Drogen haben weiterhin die Eigenschaft, dass die Dosis ständig gesteigert werden muss, um weiterhin die beruhigende oder ekstatische Wirkung zu erreichen. Die Abhängigkeit steigt dadurch ständig weiter. Sofern eine Droge zur Flucht aus einer unangenehmen Wirklichkeit dient, verstärkt sich die Abhängigkeit auch durch die Verschlimmerung der Lebensumstände. Denn je schlimmer die Lebensumstände, desto stärker wird eine Flucht vor dieser Realität gewünscht. Durch den Drogenkonsum verschlimmern sich wiederum die Lebensumstände, z.B. durch Verlust des Arbeitsplatzes oder Beschaffungskriminalität. Der Dealer ist in diesem Fall der Manipulator, der die Abhängigkeit des Opfers ausnutzt, da er gegenüber dem Opfer eine Art Monopolstellung hat und somit überteuerte Preise verlangen kann. Der Dealer kann die Abhängigkeit des Opfers steigern, wenn er die Droge dem Opfer auf Kreditbasis überlässt. Somit kommt zur Drogenabhängigkeit auch noch eine finanzielle Abhängigkeit.

Wenn man einmal die Perspektive des Dealers einnimmt und überlegt, was denn die beste Droge sei, muss man zuerst einmal Kriterien zur Bewertung einer Droge aufstellen. Das Opfer muss möglichst lange in Abhängigkeit gehalten werden. Drogen, durch die das Opfer schnell stirbt, widersprechen diesem Grundsatz. Das Opfer muss bereit sein, viel für seinen Drogenkonsum auszugeben. Drogen, welche die wirtschaftliche Lage des Opfers schädigen, weil das Opfer seiner Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann, widersprechen diesem Grundsatz. Der Verkauf der Drogen muss möglichst ungefährlich, somit also legal sein. Die sogenannten harten Drogen sind also unter diesem Gesichtspunkten gar nicht so optimal.

Alkohol, Koffein und Nikotin

entsprechen diesen Grundsätzen schon wesentlich besser. An dieser scheinbar so harmlosen Form der Drogensucht sterben mehr Menschen als an allen harten Drogen zusammen !!! Besonders bedenklich ist, dass der Staat über erhöhte Steuern an dieser Sucht mitverdient. Die Opfer harter Drogen werden statistisch erfasst und diese Statistiken werden regelmäßig veröffentlicht. Über die enorme Anzahl der Drogentoten bei den alltäglichen, scheinbar so harmlosen Drogen gibt es keine offizielle Statistik. Diese Toten werden weiterhin unter Herz- und Kreislauferkrankungen geführt.

Die Zigarettenindustrie kann die Abhängigkeit der Süchtigen steigern, indem sie den Nikotingehalt der Zigaretten gezielt variiert. Ein Nikotinabhängiger wird mehr rauchen, wenn der Nikotingehalt der Zigarette vermindert wird. Aus Gewohnheit wird er weiterhin mehr rauchen, wenn der Nikotingehalt wieder gesteigert wird. Bei der nächsten Verminderung des Nikotingehaltes wird dann die Zigarettenmenge nochmals gesteigert. Zur Steigerung der Medikamentenabhängigkeit lässt sich die gleiche Methode verwenden.

Fast unbemerkt hat sich in der Bevölkerung ein ständig steigende Abhängigkeiten von Medikamenten ausgebreitet. Durch Operationen werden Patienten von bestimmten Medikamenten dauerhaft abhängig, die beispielsweise die Abstoßung eines Organs verhindern oder die Körpersäfte eines entfernten Organs (z.B. Gallenblase) ersetzen sollen. Durch Unkenntnis über gesunde Verhaltens- und Ernährungsweisen bleiben viele Bürger abhängig von Schmerzmittel und Verdauungshilfen. Medikamentenabhängigkeit der Bürger bedeutet Absatz für die Pharma-Unternehmen. Besonders bedenklich sind in diesem Zusammenhang die rezeptfreien Medikamente, da die hierdurch entstehenden Abhängigkeiten keiner ärztlichen Kontrolle unterliegen. Gegenmaßnahmen werden zu spät ergriffen. Nebenwirkungen werden zu spät erkannt.

Eine Methode, um Abhängigkeiten zu erreichen, ist es, wenn etwas wie die Lösung für das Problem aussieht, das es eigentlich schafft.

Selbstverständlich darf dabei nicht betont werden, dass es dieses Problem in Wirklichkeit verstärkt, anstatt es zu lösen. Wenn man kein Geld hat, löst ein Kredit dieses Problem nicht. Man muss nämlich den Kredit zurückzahlen zuzüglich der Zinsen. Hinterher hat man also weniger Geld. Sogenannte leichte, also kalorienreduzierte Lebensmittel führen zur Gewichtszunahme. Zuckerersatzstoffe (Süßstoff) werden sogar zur Schweinemast verwendet, damit die Schweine schneller an Gewicht zunehmen. Das Problem Übergewicht wird also durch diese Produkte verstärkt und nicht gelöst!!!

Diese Methode lässt sich durch Bildung von Ring- und Netzstrukturen beliebig variieren: Produkt A löst Problem 1 und schafft Problem 2. Produkt B löst Problem 2 und schafft Problem 3. …. Produkt X löst Problem Y und schafft wiederum Problem 1. Die Computer/Software-Industrie lebt von dieser Methode. Eine neue Betriebssystem-Version bringt mehr nutzbaren Speicher, aber Programm X läuft nicht mehr. Das Update von Programm X wird an das neue Betriebsystem abgepasst, kann aber nicht mehr die Daten von Programm Y laden. Das Update für Programm Y braucht einen Computer der mindestens einen Prozessor der neusten Bauart enthält, dieser hat einige Besonderheiten, die aber nur mit der wiederum neusten Version des Betriebssystems genutzt werden können. Hier schließt sich der Kreis.
Der Vorteil dieser Methode liegt in der mangelnden Übersichtlichkeit und der geschaffenen Sachzwänge. Das Opfer glaubt, seine Entscheidungen selbständig zu treffen.

Finanzielle Schulden

bringen den Schuldner in Abhängigkeit vom Gläubiger und vom Arbeitgeber. Die Banken werben dafür, wie leicht und unkompliziert man einen Kredit bekommt. Ich erhielt sogar einmal von einer Bank einen Brief, in dem mir angeboten wurde, dass ich mich kostenlos psychologisch beraten lassen könne, um herauszufinden, welche unbefriedigte, unbewusste Wünsche und Bedürfnisse ich denn hätte. Die Bank würde mir dann auch helfen, diese Wünsche zu erfüllen. Dass man hinterher alles zuzüglich Zinsen zurückzahlen muss, wurde in diesem Brief nicht erwähnt.
Eine besondere Art von Schulden ist die sogenannte Steuerschuld. Normalerweise kann man sich vor Schulden schützen, indem man sparsam lebt und keinen Kredit aufnimmt. Die Steuerschuld trifft einen trotzdem. Es gibt Besteuerung von Gewinnen und Waren. Diese Steuern sind in diesem Zusammenhang nicht gemeint, sondern die Steuern, die man unabhängig von den momentanen Erträgen und Ausgaben zahlen muss, die man also nicht beeinflussen kann und die somit evtl. an die Substanz gehen. Beispiele hierfür sind Grundsteuer und Kapitalsteuer. Noch härter war die inEngland geplante Kopfsteuer (Poll-Tax). Diese Art der Steuerschuld macht das Opfer abhängig vom Geld und somit vom Arbeitgeber, denn es kann dadurch nicht autark leben, sondern muss mindestens das Geld für diese Steuern erwirtschaften. Ein Leben ohne Geld wird dadurch unmöglich gemacht.
Auch Arbeitgeber sind daran interessiert, ihre Beschäftigten in Abhängigkeit zu halten. Ein Arbeitnehmer lässt sich mehr gefallen (Überstunden, Wochenenddienst, Schichtdienst, Änderungen am Arbeitsplatz, Versetzungen), wenn er von seiner Stelle abhängig ist. Eine Methode der Arbeitgeber ist die private Rentenkasse, deren Auszahlung an eine Mindestzugehörigkeit gebunden ist. Für den, der früher kündigt, ist alles Geld verloren. Eine Variante ist die Zusatzversicherung im Öffentlichen Dienst. Wer vor dem Erreichen des Rentenalters kündigt, verliert viel Geld. Weitere Tricks sind Kredite an den Arbeitnehmer und Werkswohnungen. Dabei ist der Pfad zwischen Sozialleistungen und Schaffung von Abhängigkeiten sehr schmal.
Dem Arbeitgeber nutzen dabei auch hohe Arbeitslosenzahlen. Der Arbeitnehmer wird dann wohl kaum kündigen, wenn es kaum Möglichkeiten für einen Ersatzarbeitsplatz gibt. Auch private Schulden des Arbeitnehmers (z.B. für Hausbau) sind für den Arbeitgeber nützlich. Wer Schulden hat, ist abhängig vom Geld, somit vom Arbeitsplatz und somit vom Arbeitgeber.
Vom Geld ist heute eigentlich fast jeder abhängig. Man braucht es um Nahrung, Kleidung, Steuern, Miete, Schulden und Zinsen zu bezahlen. Man ist heute so an das Geld gewöhnt, dass man gar nicht auf die Idee kommt, dass die Verwendung von Geld ein genialer Trick ist, um sich an unserer Arbeitskraft zu bereichern.
Durch Unwissenheit und rechtliche Vorschriften werden wir abhängig von „Experten“.

Als Angeklagter vor Gericht hat man keine Akteneinsicht. Die hat nur der Anwalt.
Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, ihre Steuererklärung ohne Steuerberater optimal auszufüllen und verschenken dadurch Geld.
Elektroinstallationen dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden.

Wer in Abhängigkeit Lebt ist leichter Manipulierbar

 

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