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Archiv der Kategorie: Von Freunden

Auto für Familie Ebert

Hier wird EURE HILFE dringend benötigt!

TOLL WÄRE ES, WENN SICH EIN UNTERNEHMER FINDEN WÜRDE DER BEREIT IST EINEN PKW ZU SPENDEN!

Verzweifelte Eltern aus #Herten geben die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf!

Hier etwas zu Lenny`s Geschichte :

Foto. Sued-Ems-Media

Unser Sohn Lenny hat 2013 mit 3 Jahren die Diagnose akute lymphatische Leukämie erhalten. Er kämpfte sich von einer Chemo zur nächsten. Von Koli Bakterien zur Schweinegrippe zu Pilzen in der Lunge und so weiter und so weiter. Er war so tapfer und erduldete alles. Sein Lebenswille ungebrochen. Er brachte die Therapie (Hochrisiko) hinter sich und war in der Erhaltungsphase. Er wurde eingeschult letzten Sommer, fand Freunde und liebt einfach das Leben.

Leider erhielten wir am 6.03.2017 die Nachricht „Der Krebs ist wieder da“ . Schockstarre war ausgebrochen! Seit Montag ist er nun wieder in der Klinik, wo er seinen ersten Therapie Block angefangen hat. Erneut wird er wieder aus dem Leben gerissen,
weg von seiner Familie, weg von seinen Freunden/Schule. Lenny hat am 11.05 Geburtstag und wird stolze 8 Jahre alt.

Nun erhält die Situation Lenny einen neuen Einschlag.
Das Familienauto der Eberts ist mit einem Totalschaden nun auf dem Schrottplatz. Die Situation wird immer schwieriger, da Lenny für seine Behandlung min. 3 mal die Woche von Herten nach Dortmund zur Chemo und stationären sowie ambulanten Behandlung muss. Die zurückzulegende Strecke beträgt ca. 70 km pro Weg.

Es muss schnellstens ein neues Auto her. Es gibt nur 2 Kriterien: Automatik und nach Möglichkeit kein tiefer Einstieg.
Warum Automatik? Vater Thomas, der nun unbezahlten Urlaub genommen hat, um die zwei Geschwister zu versorgen, leidet krankheitsbedingt an erheblichen Knieproblemen und ihm ist es mit einem Schalter nicht möglich, schmerzfrei die Strecken zu fahren.
Thomas Ebert passt zuhause auf den Jüngsten, Sohn Charly 1,5 und den Ältesten, Leon 11 auf.
Mama Marijke pendelt, wenn es ihr möglich ist, zwischen Arbeit, Krankenhaus und Wohnung.
Die Ersparnisse sind für Lennys Therapie bestimmt, es stehen einfach nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung, um aus Eigenleistung schnell wieder an ein Fahrzeug zu kommen.

Der Pate von Lenny, sowie Freunde der Familie wenden sich mit diesem Artikel an die Öffentlichkeit.

Ein krebskrankes Kind alleine ist schon ein schwerer Schicksalsschlag, und wenn man dann noch finanzielle Sorgen hat, ist es einfach doppelt so schwer!

Via Facebook wurde eine Crowdfunding Aktion gestartet, um gemeinsam für ein neues Fahrzeug zu kämpfen.

#SPENDENAUFRUF für #KREBSRANKEN #JUNGEN #LENNY!

SPENDEN BITTE AN:

https://www.leetchi.com/c/pool-von-familie-ebert

Quelle: facebook  Sued-Ems-Media

 

 

Lenny`s Herzenswunsch

Lenny`s Herzenswunsch

Meine lieben und unlieben Freunde,

Ich bin heute auf Lenny aufmerksam geworden. Der kleine Mann hat es in seinem kurzen Leben alles andere als einfach gehabt bis jetzt. Trotzdem ist er stark und tapfer, stellt sich seiner Aufgabe und scheint den Lebensmut nicht zu verlieren.
Sein Wunsch zum Geburtstag am 11.05. ist so „klein“ und für euch alle so einfach umsetzbar, dass ich mir sicher bin, dass sein Briefkasten aus allen Nähten platzen wird.
Also, worum ich euch bitte:
Ihr Lieben, schreibt dem kleinen Mann doch eine Geburtstagskarte, liebe Grüße oder was Ihr sonst noch an ihn richten wollt.
Schickt es an:

Lenny Ebert , Ewaldstrasse 70, 45699 Herten

Es war noch nie so einfach, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.

Ich selbst werde ihm einen gehäkelten Glücksbringer zukommen lassen. Ich gehe also mit „gutem“ Beispiel voran.

Ich danke Euch allen schon mal im Voraus, weil ich weiß, dass ich mich auf euch alle verlassen kann.

Hier ein paar Infos über Lenny:
… Unser Sohn Lenny hat 2013 mit 3 Jahren die Diagnose akute lymphatische Leukämie bekommen. Er kämpfte sich von einer Chemo zur nächsten. Er war so tapfer und erduldete alles. Sein Lebenswille war ungebrochen. Nach Therapie und Erhaltungsphase wurde er letzten Sommer eingeschult, fand Freunde und neue Lebensfreude.
Leider erhielten wir am 6.03.2017 die Nachricht: „Der Krebs ist wieder da.“
Seit Montag hat er nun mit seinem ersten Therapie-Block in der Klinik begonnen und ist dadurch bedingt, wieder weg von seiner Familie und seinen Freunden. Lenny hat einen großen Wunsch und zwar, dass Ihm so viele Menschen wie möglich eine Geburtstagskarte schicken damit er sie alle lesen kann und nicht das Gefühl hat allein zu sein.“ …

Und weil es soooooooooooooooooooooooo viele Liebe Nachfragen gibt, hier mal eine Liste von den Dingen die Lenny mag:
Autos
Legos
Malsachen
Süßigkeiten
Salzstangen & Kaugummis
Minecroft
Gesellschaftsspiele
Ninjago
BVB
und trägt Kleidergröße 140

Des Weiteren haben die Jungs vom RSD Radio einen AB geschaltet, auf dem man auch persönliche Grüße an Lenny hinterlassen kann die dann in einer Lenny Sendung abgespielt werden.
Die Nummer dafür lautet : 030 – 868 703 403

Quelle:  (Facebook) Yvonne A. Berger

 

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Sein Traum: E-Hockey spielen

„Ich gebe nicht auf“

Angefangen hat es im ersten Schuljahr. Seit dieser Zeit bestimmt das Thema seinen Alltag. Er verfolgt die Liga-Spiele, sammelt alle möglichen Informationen über den Sport, vor allem aber über die Spezial-Rollstühle, die dafür nötig sind“, erzählt Eva El Osrouthi und blickt auf ihren Sohn.

Jan wohnt in der Südstadt, ist 18 und körperbehindert. Er besucht die Förderschule Melanchtonstraße und macht aktuell ein Praktikum in einem Ronsdorfer Sanitätshaus: „Ich will Reha-Techniker werden“, sagt er fröhlich, „und so kann ich erste Erfahrungen sammeln.“

Überhaupt ist er ein fröhlicher Teenager. Daran ändert auch seine Behinderung nichts. Dass er auf viele Dinge, die für seine Altersgenossen selbstverständlich sind, verzichten muss, ja doch, manchmal setzt ihm das zu. Mal schnell mit Freunden auf einen Kaffee treffen, spontan ins Kino gehen, einfach mal durch die City bummeln, es geht nicht. Seine Freizeitaktivitäten müssen geplant und mit dem ÖPNV organisiert werden. „Das zieht mich schon hin und wieder runter, aber dann hol ich mir die Welt per Internet ins Zimmer und das ist okay“, berichtet er tapfer lächelnd.

„Auch wenn Jan nur 1,51 Meter groß ist, er hat ein großes Herz und ist eine Kämpfernatur“, Read the rest of this entry »

 

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In memoriam: Dr. Udo Ulfkotte (1960-2017)

Der Journalist Udo Ulfkotte

packt aus, wie Politiker, Geheimdienste und die Hochfinanz die Medien lenken. Er unterstützt den Tag der Wahrheit.

Den Mut, den er bewiesen hat, bringen nur sehr wenige auf. Er wurde immer für seine Veröffentlichungen angegriffen, mit Klagen und Anzeigen überhäuft und als „rechter Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt. Regelrechte Vernichtungsfeldzüge wurden gegen ihn losgetreten, Mordaufrufe verbreitet. Ulf Ulfkotte beteiligte sich an einer Diskussionsrunde in der ARD. Bei Maischberger wurde unter dem Titel „Kopftuch und Koran – hat Deutschland kapituliert?“ kontrovers diskutiert. Mit dabei war seinerzeit auch der islamistische Hassprediger Pierre Vogel. Nach der Sendung erhielt Ulfkotte zahlreiche Morddrohungen und im Internet kursierten etliche Aufrufe, den Autor zu ermorden. Die Kritik Ulfkottes daran, dass in der BRD immer mehr Geld für integrationsunwillige Migranten ausgegeben wird, reichte den islamischen Mitbürgern, um Ulfkottes Tod zu fordern. Sogar Kopfgelder wurden für seine Ermordung ausgesetzt.

Ein mutiger Mann! Und sehr unbequem für unser System! Man erkennt, warum unsere Politik nach Kontrolle der Medien auch die letzten freien Meinungsplätze wie Facebook und Twitter zensieren möchten….

Der Kopp Verlag, seine Freunde und Kollegen werden Udo Ulfkotte ein ehrendes Andenken bewahren. Wir verneigen uns vor dem Toten

Quelle: In memoriam: Dr. Udo Ulfkotte (1960-2017) – Kopp Online

 

 

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Öffentlicher Brief „Uns ging es noch nie so gut“

„Uns ging es noch nie so gut“

Sehr geehrte Frau „Bundeskanzlerin“ Merkel, lieber „Vizekanzler“ Gabriel,

es ist an der Zeit, Ihnen wieder einmal auf diesem Wege offiziell ein paar Fragen zu stellen.
Während der Generaldebatte im Bundestag sagten Sie, Frau Merkel, „den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut.“ Ich musste mich allen Ernstes fragen, welche Menschen meinten Sie damit?
Die, „die schon länger hier leben“ oder Ihre Armee von Wirtschaftsasylanten, die Sie zu uns gelotst haben?

Sie schaffen es ja noch nicht einmal mehr, Ihre Landleute als Deutsche zu bezeichnen, sondern für Sie sind es „die, die schon länger hier leben“. Sind Sie noch gesund im Kopf Frau Merkel oder widern wir Sie schon so dermaßen an?

Und Sie Herr Gabriel sagten „Wir müssen raus ins Leben; da, wo es laut ist; da, wo es brodelt; da wo es manchmal riecht, gelegentlich auch stinkt“. Dann schlagen ich Ihnen einmal vor, abends in unsere Bahnhöfe oder in ein paar Flüchtlingsheime zu gehen, da finden Sie dann bestimmt derartige Zustände vor, die Sie angeblich so reizen. Und danach können Sie dann weiter von der positiven und bereichernden „Zuwanderung“ sprechen, die Sie sich ja gemeinsam mit Ihrer Chefin Frau Merkel auf die Fahne geschrieben haben.

Aber da wir ja eben noch bei der Generaldebatte im Bundestag waren, wollen wir diesen Schauplatz noch nicht so schnell wieder verlassen, beweist er doch eindeutig, was für ein Demokratieverständnis und was für einen Mangel an Erziehung Sie beide besitzen.
Während Sarah Wagenknecht von der Linken am Rednerpult stand und zu Ihnen sprach, bot sich dem Zuschauer folgendes Bild:
Eine sichtlich desinteressierte Angela Merkel blätterte belanglos und demonstrativ in einem Ordner herum und daneben saß der aufgedunsene und gelangweilte Sigmar Gabriel und spielte mit seinem Smartphone rum.
Ist das Ihr Demokratieverständnis, Frau Merkel und Herr Gabriel?
Anscheinend ja, denn genau das spiegelt auch Ihr Verhalten zur eigenen Bevölkerung wider.
Sie hören weder zu, noch wenden Sie sich uns zu und wer Ihnen nicht passt, wird als „Pack“ und „Populisten“ verunglimpft.

Aber abgesehen davon hat das doch auch etwas mit Benimmregeln zu tun. Wenn einen jemand anspricht und das noch dazu im Deutschen Bundestag, dann ist es doch eine Form der Höflichkeit und des Respekts, dass man diesem dann zuhört. Oder nicht?
Frau Merkel, bei Ihnen würde ich da ja sogar noch Verständnis an den Tag legen, denn selbst der Ex-Kanzler Helmut Kohl sagte über Sie, dass Sie über keinerlei Manieren verfügten und er Ihnen noch bei Staatsbesuchen beibringen musste, wie man ordentlich mit Messer und Gabel isst.
Aber Sie Herr Gabriel, bei Ihrem strengen Vater hätte die Erziehung doch wohl anschlagen müssen.

Sie denken jetzt bestimmt, dass ich zu weit gehe und möglicherweise beleidigend werde?
Das ist nicht schlimm, denn Sie beleidigen mit Ihren Äußerungen, Ihrer Politik des Zersetzens und Ihrer desaströsen Unfähigkeit ganz Deutschland jeden Tag aufs Neue und in unerträglicher Art und Weise.

Die „New York Times“ verehrt Sie, Frau Merkel, in einer urkomischen Weise als „letzte Verteidigerin des freien Westens“. Ausgerechnet eine Zeitung des Establishements, welche frenetisch für Hillary Clinton Wahlkampf betrieben hatte.
Obwohl Sie die Ausstrahlung einer alten und verblichenen Gardine aus den 70`er Jahren haben, fühlen Sie sich wahrscheinlich trotzdem noch geschmeichelt über diesen lustigen Erguss, dessen Vergleich in der Realität so viel Wahrheit besitzt, als wenn man der Ölindustrie einen Naturschutzpreis überreichen würde.
Wie wollen Sie bitteschön denn den freien Westen verteidigen, wenn Sie innerhalb Ihrer eigenen Partei alles und jeden mundtot und wegrationalisiert haben, der nicht Ihrer Meinung war?
Ohne Skrupel haben Sie von Kohl über Schäuble bis Merz immerhin die halbe CDU-Führungsriege hingemeuchelt. Wie soll so jemand, der weder Loyalität noch Freundschaft kennt, sondern nur seinen eigenen Vorteil, einem ganzen Land dienen?

Wie können Sie sich überhaupt noch mit diesem Land identifizieren, deren Fahne Sie anscheinend verachten und deren Bevölkerung für Sie Menschen sind, „die hier schon länger leben“?
Wie können sie es dulden, dass der durchschnittliche Rentner monatlich weniger Geld zur Verfügung hat, als ein Wirtschaftsasylant?
Wie können sie es wagen, das Internet zensieren zu wollen, indem Sie „Falschmeldungen“ regulieren wollen? Ausgerechnet Sie mit Ihrer Vergangenheit und in einem Gebiet, das Sie selber als „Neuland“ bezeichnet haben! Viele Menschen nähmen nun Medien wahr, die „auf ganz anderen Grundlagen basieren“ und nicht das Kriterium der journalistischen Sorgfaltspflicht erfüllten. Welche „journalistische Sorgfaltspflicht“? Sie meinen die der erwünschten und gleichgeschalteten Staatspresse?
Was soll man von einer Frau halten, die 2004 noch wörtlich gesagt hat, dass „die multikulturelle Gesellschaft grandios gescheitert ist“?
Ich will Ihnen beiden sagen, was man von Ihnen halten soll. Rein gar nichts!

Es ist mittlerweile für Sie schon so weit gekommen, dass Sie nur noch die Regierung stellen können, wenn Ihre beiden „Volksparteien“ miteinander koalieren.
CDU und SPD sind nur noch Fragmente ihrer einstigen Größe. Sie sind zudem weder Volksparteien mehr, noch vertretende Vereinigungen der Bevölkerung. Sie sind jeweils nur noch ein Sammelbecken für Speichellecker, Egoisten, Lobbyisten und Lakaien der Wirtschaft und der Banken.
Und beide Parteien haben in Ihnen beiden Vorzeigeexemplare von Politikern, die der Grund sind, warum sich große Teile der Bevölkerung angewidert von der Politik abwenden.

Auf der ganzen Welt fangen die Menschen an, sich zu erheben. Sie sehnen sich nach Zugehörigkeit, Heimat, Sicherheit und Stabilität. Sie sehnen sich nach allem, was Ihnen beiden fremd ist und das Sie zunehmend mehr ihnen wegnehmen wollen.
Ihre Tage sind gezählt, ganz gleich was uns Ihre gleichgeschalteten Medien erzählen wollen.

Indem Sie unsere Außengrenzen völlig verantwortungslos geöffnet haben, Kinderehen nicht mehr pauschal verbieten wollen, „Ehrenmorde“ nicht angemessen verurteilen, unsere Kultur denen opfern, die auf sie spucken, haben Sie jegliche Legitimität verloren, dieses Land weiter zu regieren.

Ich schäme mich als Bürger dieses Landes für Sie.
Ihre Macht muss demokratisch gebrochen werden und die freiheitliche Grundordnung in diesem Land muss Personen wie Sie regelrecht wieder ausspucken.

Damals fühlte sich alles anders an in diesem Land. Es fühlte sich sicherer, besser, angenehmer und vertrauter an.
Inzwischen fühlt es sich an vielen Stellen befremdlich und abstoßend an.
Wir leben in einem großartigen Land, das Politiker wie Sie fürwahr nicht verdient hat.

Sie sind unserer unwürdig!

Quelle: Facebook Tim K.

 

Stammzellspender gesucht: Petra will leben!

Die 46-jährige Petra aus Ratingen hat Blutkrebs. Nur eine Stammzellspende kann ihr Leben retten. Bislang wurde weltweit noch kein passender Spender für sie gefunden.

Quelle: Stammzellspender gesucht: Petra will leben!

 

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Flüchtling in Düsseldorf – Kein Asyl für Ashraf Alhoumadi und seine Familie

Düsseldorf: 30. Oktober 2016
Der Iraker Ashraf Alhoumadi und seine Familie haben im Sommer viele Menschen im Sozialen Netzwerk Facebook gerührt: Über die Gruppe „Nett-Werk Düsseldorf“ suchte der Flüchtling Anschluss in Friedrichstadt, um Deutsch zu lernen und Freunde zu finden. Tausende Düsseldorfer reagierten, viele Menschen hat Alhoumadi seither kennen gelernt. Doch jetzt wurde sein Glück in der neuen Heimat erschüttert: Das Bundesamt lehnte seinen Asylantrag ab. Obwohl ihm nach eigener Aussage im Irak der Tod droht, soll der 36-Jährige zurück.

Als der Brief kam, musste ich weinen. Es war so ein Schock.“


Ashraf Alhoumadi
„Als der Brief kam,musste ich weinen. Es war so ein Schock,meine Frau konnte nicht mehr schlafen. Ich habe ihr gesagt: Mach’ dir keine Sorgen. Wir können noch etwas tun.“

Kopfschüttelnd sitzt der Iraker mit dem Brief des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Hand in seinem kleinen Zimmer im vierten Stock an der Gustav-Poensgen-Straße. Zwei große Betten und ein kleines Gitterbett, eine Küchenzeile und ein Tisch – das ist jetzt sein Zuhause. Seine fünfjährige Tochter Haya räumt die Teller vom Tisch und wischt ihn ab, lächelt dabei immerzu. Der drei Jahre alte Musa hüpft auf dem Bett auf und ab. Am Fenster klebt ein Zettel: „Das Fenster“, am Schrank ein Rheinbahnfahrplan und eine Liste mit Sätzen wie: „Ich möchte bezahlen“ und „Können Sie mir helfen?“ Alhoumadis Frau Halah ist gerade bei einem Treffen mit Menschen, die gemeinsam Deutsch lernen wollen.

Seit sie ihre Heimat vor einem Jahr verließ, kämpft die Familie. Um wegzukommen, aber auch, um in Düsseldorf anzukommen. Ashraf Alhoumadi floh mit der kleinen Tochter als Erstes, dann folgten seine Frau und die beiden Söhne. Mit dem Flugzeug in die Türkei, im klapperigen Flüchtlingsboot nach Griechenland, tagelang im Bus bis nach Deutschland. Der Vater ließ einen guten Job als Ingenieur zurück, ein großes Haus, Auto. Tauschte all das bewusst ein gegen sein kleines Kämmerchen in Düsseldorf. „So etwas macht man doch nicht für einen Ausflug! Ist das kein Beweis, dass ich fliehen musste?“, fragt sich der Vater.

Nicht für die Behörde. In der Ablehnung steht zwar, dass Alhoumadi in seiner Anhörung schilderte, wie er von der schiitischen Miliz Asayeb Ahi Bel für den Kampf gegen den IS angeworben werden sollte – was er seiner Familie wegen ablehnte. Wie er auf offener Straße geohrfeigt und mit der Waffe bedroht worden sei. Wie er zu seinen Schwiegereltern geflüchtet sei und nachts bewaffnete Männer bei seiner Frau auftauchten, nach ihm fragten, auf das Haus schossen. Trotzdem, so heißt es in dem Schreiben, glaube man nicht, dass Ashraf Alhoumadi noch Verfolgung drohe, wenn er zurückkehrt.

Ashraf hingegen hat große Angst: „Ich sage die Wahrheit“, beteuert er. „Die wollen mich töten!“

Alhoumadi will mit seinem Anwalt gegen die Ablehnung klagen

Mit Hilfe eines Anwalts will Alhoumadi gegen die Ablehnung klagen. „Er sagt, die Chancen stehen 50:50.“ Auch für Oliver Ongaro von der Flüchtlingsinitiative „Stay!“ ist der Bescheid „keine Überraschung“: „Wir erleben das ganz oft. Es werden unmögliche Fragen in der Anhörung gestellt – oder den Menschen einfach nicht geglaubt.“ Aber er macht Ashraf Alhoumadi auch Mut: „Dagegen muss man angehen.“ „Stay!“ will den Iraker unterstützen.

Der 36-Jährige will mit aller Kraft für die Zukunft seiner Familie in Düsseldorf kämpfen. (z.Z. arbeitet er bei der Stadt Düsseldorf als Dolmetscher ( Arabisch – Englisch – ein bisschen Deutsch ) in der Abteilung beim sozialamt für lntegration für Flüchtlinge). Yousif (7) lernt hier im Reit- und Ponyclub Reiten, besucht die Grundschule Sonnenstraße und spricht schon gut Deutsch. „Für nächstes Jahr habe ich auch schon Haya dort angemeldet“, erzählt der stolze Vater. Der kleine Musa hat großen Spaß im Kindergarten. Und er selbst will wieder am Aachener Platz Fußball mit seinen neuen Freunden spielen, sobald seine Knieverletzung auskuriert ist. „Ich habe hier so viele Menschen getroffen“, sagt Alhoumadi – trotz allem dankbar. Dieses neue Heimatgefühl will er nicht aufgeben.

Quelle: Kein Asyl für Facebook-Flüchtling – Düsseldorf – Lokales – Westdeutsche Zeitung

 

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