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Wir erleben gerade das Ende eines demokratischen Europas

16 Jul

Wir erleben gerade das Ende eines demokratischen Europas.
Der 13. Juli 2015 wird als einer der schwärzesten Tage Europas in die jüngere Geschichte eingehen.

Merkel, Schäuble und ein sogenannter Vize-Kanzler haben eine demokratisch gewählte Regierung eines EU-Mitgliedlandes durch brutale Erpressung in die Knie gezwungen.Als legal gilt es, dass zwei Drittel der „Rettungsgelder“ für Griechenland an internationale Gläubiger gegangen sind. So teilt es der IWF-Chefökonom Olivier Blanchard lapidar mit. Und weiter weiß er zu sagen: „Die Finanzierung für Griechenland wurde benutzt, um ausländische Banken zu bezahlen“. Kaum 10 Prozent der Hilfsgelder sind bei den griechischen Regierungen gelandet. Und weil es die korrupten sozialdemokratischen und konservativen Regierungen waren, die mit dem Rest – den die Banken nicht geschluckt haben – gefüttert wurden, weiß man, wo das Geld gelandet ist: In deren Taschen und nicht bei den normalen Griechen.
Das ist auch das Ende der Hoffnung mit der Syriza könne sich eine politische Bewegung der neoliberalen Irrsinns-Ideologie entgegenstemmen.
Mit vollständigem Fehlen jeder demokratischer Skrupel wird ein europäisches Land zu einem Protektorat herabgewürdigt.

Das Ziel wurde somit erreicht. Griechenland ist das Hartz 4  Europas.

Griechenland wird ausgeplündert werden, ohne dass die Schulden nennenswert abgebaut werden können, weil ohne Einnahmen die Schulden nicht mal bedient, geschweige den abgebaut werden können.Doch den deutschen Finanz-Sturmtrupp-Führer Wolfgang Schäuble macht das nicht irre in seiner Meinung: Er schlägt einen auf fünf Jahre befristeten Grexit vor. Einen Austritt aus dem Euro, der auch jene Griechen zu Hungerleidern machen würde, die noch nicht so richtig darben. Damit aber die linke griechische Regierung komplett und auf Jahre hinaus diskreditiert ist, sollen die Griechen vorher noch Vermögenswerte in Höhe von 50 Milliarden Euro an einen Treuhandfonds übertragen und damit die Schulden tilgen. Ob die Akropolis einen neuen Platz in Schwaben finden soll, mochte das Finanzministerium bisher nicht mitteilen

 

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