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Zeitarbeit muss besser reguliert werden?

22 Nov

Im Zuge der Hartz-Reformen ist die Zeitarbeit stark dereguliert worden. Über Einstellungen und Entlassungen von Zeitarbeitskräften können Unternehmen wie auch Zeitarbeitsfirmen selbst inzwischen weitgehend frei entscheiden. Es bestehen kaum Anreize, Zeitarbeitskräfte in reguläre Beschäftigung zu übernehmen. Der anfangs erhoffte „Klebeeffekt“ tritt viel zu selten ein. Der gesetzlich verankerte Grundsatz der Gleichbehandlung zwischen Leiharbeitern und Kernbelegschaften wird in der Realität nicht umgesetzt. Dazu tragen vor allem gesonderte Tarifverträge für die Zeitarbeitsbranche bei, in denen geringere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen vereinbart sind. Das heißt, dass Zeitarbeitskräfte mit ihren unsicheren Arbeitsplätzen und ihrer schlechten Bezahlung ein doppeltes Risiko tragen.

Politik und Sozialpartner brauchen Impulse für eine faire Regulierung der Zeitarbeit, bei deren Findung die Bertelsmann Stiftung in einer moderierende Rolle Unterstützung leisten will. Nach einer systematischen Analyse des Status Quo werden wir allen relevanten Akteuren Raum zum Austausch anbieten sowie passende ‚good practice‘-Erfahrungen aus dem Ausland beisteuern.

Quelle:Bertelsmann Stiftung

ein Schelm wer böses dabei denkt

Zeitarbeit in Deutschland

 

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