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Der Ausstieg vom Ausstieg mit Sonnenfeuer auf der Erde?

07 Nov

Kernfusion  das Sonnenfeuer auf der Erde

Ob Kernspaltung oder Kernfusion beides sind  kernphysikalische Prozesse deren gewaltige Energie die Menschheit bereits in Form von Kernwaffen -auch Nuklearwaffen oder Atomwaffen genannt -bitter erfahren hat.

Die Zar-Bombe war die stärkste jemals gezündete Kernfusions-Bombe. Die Detonation gilt als größte vom Menschen jemals verursachte Explosion überhaupt.
Sprengkraft  50-60 Megatonnen TNT!

Zum Vergleich:
Die Hiroshima- Kernspaltungsbombe hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen TNT

Der Ausstieg vom Ausstieg mit Sonnenfeuer auf der Erde

Wendekanzlerin Angela Merkel:

5.12.1994 als Bundesumweltministerin:
„Im Licht des CO2-Problems ist die Kernkraft eine saubere, unter Sicherheitsaspekten verantwortbare Energie und auch für die Zukunft wichtig.“
15.6.2009: „Wenn ich sehe, wie viele Kernkraftwerke weltweit gebaut werden, dann wäre es wirklich jammerschade, sollten wir aus diesem Bereich aussteigen.“
12.3.2011 angesichts der Fukushima-Katastrophe:
„An so einem Tag darf man sicher nicht sagen, unsere Kernkraftwerke sind sicher.
(Pause) Sie sind sicher.“
14.3.2011:
„Wenn wir von der Kernenergie als Brückentechnologie sprechen, dann bedeutet das nichts anderes, als dass wir aus der Nutzung der Kernenergie aussteigen möchten.“
30.5.2011 zum Bericht der Ethik-Kommission über den Ausstieg aus der Atomkraftnutzung:
„Es wird einer der Fälle sein, wo ein Kommissionsbericht nicht im Schrank liegen bleibt, sondern sehr schnell auch Wirkungen in der tatsächlichen Realität finden wird.“
9.6.2011 in einer Regierungserklärung:
„In Fukushima haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass selbst in einem Hochtechnologieland wie Japan die Risiken der Kernenergie nicht sicher beherrscht werden können.
Atomausstieg: „Ich freue mich, weil es mein Vorschlag war!“
Energiewende: „Für dieses gemeinsame Projekt werbe ich mit aller Kraft und mit aller Überzeugung.“

06.11.2011Berlin,
Das „Iter„-Projekt Bundesregierung spart für Kernfusionsreaktor

Nach SPIEGEL-Informationen plant die Bundesregierung Einschnitte bei anderen europäischen Wissenschaftsprojekten, damit genug Geld für den „Iter“-Bau bleibt.
Gebaut wird der internationale Kernfusionsreaktor „Iter“ in der Nähe des südfranzösischen Örtchens Saint-Paul-lès-Durance.

Die Anlage könne zwar nicht vor 2050 Strom produzieren, doch der Anstieg des Energieverbrauchs mache es nötig, die Technologie zu erproben, heißt es im Forschungsministerium.
Im Gegensatz zur in Atomkraftwerken stattfindenden Kernspaltung werden bei der Kernfusion Atomkerne verschmolzen. Im Reaktor sollen die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium kontrolliert zu Helium verschmelzen – und dabei Energie liefern.
Der Prozess entspricht im Prinzip dem des Sternenfeuers im Inneren den  Sonne.

Doch die Kosten für das Milliarden-Projekt sind deutlich gestiegen. Die Bundesregierung will daher zahlreiche europäische Forschungsprojekte kürzen, um 1,3 Milliarden Euro Mehrkosten für „Iter“ aufbringen zu können.
Im Vorbericht des Bundesfinanzministeriums für den EU-Wirtschafts- und Finanzrat am Freitag der kommenden Woche heißt es, die höheren Kosten sollten in erster Linie durch Umschichtungen innerhalb des Haushalts für Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden. Das bedeutet, dass Wissenschaftler anderer Forschungsgebiete mit erheblichen Kürzungen rechnen müssen.
Der europäische Anteil der Kosten für den Bau des Fusionsreaktors im südfranzösischen Cadarache hat sich auf mehr als sieben Milliarden Euro erhöht. Europa trägt rund 40 Prozent der Kosten, die übrigen Beteiligten – China, Indien, Japan, Russland, Südkorea und die USA – jeweils neun Prozent. Neben der Raumstation ISS ist „Iter“ das teuerste internationale Forschungsprojekt. Die Grünen hatten im Juni gefordert, den Bau des Reaktors zu stoppen.
Die Bundesregierung will das Projekt aber nicht grundsätzlich in Frage stellen.
Bis Ende November wollen sich EU-Rat, Kommission und EU-Parlament über die Finanzierung einigen.

Quelle: spiegel.de

Aus Kernspaltung machen wir die Kernfusion und schon bekommt die Atom-Lobby mit  

„Sonnenfeuer auf der Erde“ den  Ausstieg vom Ausstieg  von der Wendechefin

Wir wissen doch alle was für immense Nachteile, auch gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Art schon die Atomkraft gebracht hat. Ein Fusionskraftwerk wird xxx mal teurer als ein Atomreaktor und bringt noch ungeahntes  Risiko mit sich. Die Zeche zahlt natürlich der Steuerzahler. Ein typisches Super- Großprojekt für das viele zahlen und wenige dran verdienen. Und wer glaubt das jemals billige Energie erzeugen wird, der irrt gewaltig. Selbst wenn die ersten funktionsfähigen Fusion Kraftwerke gebaut werden, dann sind die so extrem teuer das sie sich nur einige wenige Staaten leisten können. Den teuren Strom verkaufen dann aber einzelne Firmen aus ihren (fast) geschenkten hochsubventionierten Kraftwerken und verdienen damit.

Ich finde das die Fusionstechnik ein Ding ist das nicht um jeden Preis  erforscht werden sollte. Dieses Geld kann man besser investieren. Zum Beispiel  eine dezentrale Energieversorgung mit bezahlbaren Energieformen die einer Menge Leuten zugutekommt und nicht einige wenige.

Und allen voran

Und allen voran und dann zurück

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