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Menowin Fröhlich sein Ex-Manager und die Zukunft

26 Mai

Jeder kennt das Bild aus dem Supermarkt, du stehst in der Schlange an der Kasse und schaust dich um weil es mal wieder nicht vorwärts geht. Kinder rennen zwischen den Kunden herum und sind fleißig damit beschäftigt ihren Müttern mitzuteilen dass sie das was sie gerade in den geschickt aufgestellten Auslagen gefunden haben, ganz dringend brauchen. Im Allgemeinen endet es damit dass mehr oder weniger genervte Mütter sie vom Gegenteil überzeugen müssen. Die meisten Kinder sind zwar zu tiefst enttäuscht und bringen das wichtige Teil zurück um dann wenig später mit einem anderen einen neuen Anlauf zu probieren. Irgendwann kommt dann ein energischer Stopp der Mütter, leider nicht immer nur mit Worten, und der Supermarktbesuch hat mehr oder wenig lautstarke beleidigte Kinder erzeugt.
Es gibt aber auch Kinder, so eines ist wohl der kleine Helmut gewesen, die haben gelernt ihre Mütter dermaßen unter Druck zu setzen das diese lieber nachgeben als sich durch ihre kleinen Teufel nerven zu lassen.
Der kleine Helmut hatte also schon früh gelernt, wen ich richtig Stress mache bekomme ich was ich will.
Viele Jahre später macht er das immer noch schaut euch das Video an

Natürlich beschränkt sich seine ausgeprägte „ich will das haben Lebensauffassung“  nicht nur auf seine engste Umgebung. Seine dadurch entstehenden Finanziellen Probleme sollen wie immer andere lösen und das musste nun auch Menowin Fröhlich bitter erfahren.

Menowin Fröhlich, einer der umstrittensten Teilnehmer der je bei DSDS war.
Chef-Juror Dieter Bohlen (nicht nur er)war  auf Anhieb von seiner außergewöhnlich und  gefühlvollen Stimme begeistert. Dennoch wurde er wenig später gnadenlos von den Medien mit seiner Vergangenheit verprügelt.
In seiner Biografie „Ich musste verlieren, um zu gewinnen“, die am 6. Mai 2011 im Driediger Verlag erschien ist kann man ein wenig  über diese Vergangenheit  erfahren.
Ja, seine Leben war geprägt und Chaos, Angst und schlimmen Erlebnissen. Vieles hat er auch selber verbockt, dass gibt er auch offen zu. Er war meist auf sich alleine gestellt und hat sicherlich oft die falschen Entscheidungen getroffen. Auch die Tour mit den Lugners wurde beleuchtet mit all seinen schönen und weniger guten Ereignissen.Wie er die Erfahrungen  mit seinem Ex-Manager Helmut Werner macht beschreibt er in seinem Buch so.

Nach dem Auftritt kam Mikel zu mir und meinte nur: „Jetzt bloß nicht ausflippen!“ Er hielt die Eintrittskarte für ein Meet & Greet in der Hand, die 120 Euro gekostet hatte. überlegt euch das mal! So viel Kohle für eine Autogrammstunde! Das war verdammt viel Geld. Helmut hatte die Fans über den Tisch gezogen, mir von dem Meet & Greet auch überhaupt nichts gesagt. Und ich hab es auch nicht glauben wollen.

Ich habe damals beschlossen, ich mach das nicht mit. Ich wollte in mein Hotel.Werner hat auf mich eingeredet: „Nur zwanzig Minuten! Ich geb dir Dreitausend, wenn du das jetzt durchziehst.“ Aber ich habe gar nicht mehr zugehört. Ich fand das vom Helmut dermaßen mies und abgebrüht.
Ich habe die ganze Zeit nur darauf bestanden: „Ich will in mein Hotel.“
Helmut hat mich dann auch gefahren, während ich ihm eine Standpauke hielt. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm vertraut habe, aber er stattdessen eine echt fiese Nummer mit mir und den Fans abzog. Ich habe ihm erzählt, dass ich ihn für hinterhältig und geldgeil halte, dass ich echt enttäuscht war von ihm. Er hat mich ausreden lassen, erst im Hotel wieder damit angefangen.

Wir könnten das ja alles regeln, aber zuerst müsste ich dieses Meet & Greet über die Bühne bekommen. Ich blieb stur. Wenn ich keinen Bock mehr habe, dann habe ich einfach keinen Bock mehr. Ich bin so ein Typ, da können sonst was für hohe Tiere kommen, ist mir alles egal. Wenn ich nicht will, will ich nicht. Und für den Helmut schon gar nicht. Irgendwann ist er vor mir wortwörtlich auf den Knien rumgerutscht, wirklich, und hat gebettelt: „Bitte, bitte, bitte, Menowin, du musst da hingehen!“ Wie gesagt, ich bin bockstur geblieben. Sollte er doch sehen, wo er mit seinem Geschäft bleibt. Ich konnte nicht zulassen, dass er solche Dinge über meinen Kopf hinweg entschied.

Inzwischen hatte der Mörtel Helmut angerufen und gemeint, er solle sich schleunigst was einfallen lassen, sonst wäre der liebe Schwiegersohn längste Zeit Booking-Manager gewesen. Das hat Helmut auch prompt gemacht. Er ist aus dem Hotelzimmer raus und hat mit dem Veranstalter telefoniert. Ich saß nur eine Wand weiter, und er hat dreiste Lügen über mich erzählt. Ich wäre schon wieder voll auf Drogen, könnte keinesfalls zum Meet & Greet. Konnte man ja sagen, das passte wunderbar ins Bild.

Ich hatte komplett die Schnauze voll. In St. Gallen wäre ich gar nicht mehr aufgetreten, aber Helmut hat mir gedroht, hat gesagt, wenn ich nicht auf die Bühne gehe, würde er mich fertigmachen, würde dafür sorgen, dass ich in den Knast gehe. Da gingen bei mir die Alarmglocken los. Helmut hatte mich an meiner empfindlichsten Stelle gepackt. Es fällt mir schwer, dass zu sagen, aber in dem Augenblick habe ich klein beigegeben. Ich wollte nicht noch einmal da rein. Knast war für mich ein rotes Tuch. Ich war auf Bewährung, es hätte Helmut nicht viel Aufwand gekostet. mir irgendwas anzuhängen, was meinen Auflagen widersprach. Also bin ich aufgetreten.

Wir haben uns mit Lugner darauf geeinigt, dass ich die letzten vertraglich vereinbarten Auftritte noch über die Bühne bringe und dann jeder seines Weges gehen darf. Ab Ende Juli waren wir getrennte Leute. Helmut hat mir dennoch die Sache mit der Kopfnuss angehängt. Hat später sogar behauptet, ich würde rumrennen und die Jugend wissentlich mit HIV infizieren. Das eine konnte ich mit einem Aidstest widerlegen, das andere nicht.

Trotzdem kam der alte Lugner wenige Tage später wieder an und wollte mit mir eine Tour für September auf die Beine stellen. Er hat wohl eher mir als seinem eigenen Schwiegersohn getraut.

Doch es kam noch dicker. Weil ich während der Tournee mehrere Termine mit meiner Bewährungshelferin hatte platzen lassen, wurde meine Bewährung Mitte September widerrufen. Das hieß für mich, für die nähere Zukunft, ab in den Bau. Dabei hatte ich doch nur meine Arbeit machen wollen.

Um es vorweg zu nehmen Gewalt ist grundsätzlich kein Mittel, für was auch immer,
aber ein wenig wünsche ich mir doch dass vor vielen Jahren der kleine Helmut im Supermarkt ein paar auf die Finger bekommen hätte anstatt immer seinen Willen.Vielen wären die, für sie bitteren, Erfahrungen mit ihm erspart geblieben.

Wenn Ex-Manager Helmut Werner, sich jetzt  hinstellte und sagte:

Er hoffe, der Sänger erhalte eine Bewährungsstrafe, um Schulden bei mir abarbeiten zu können.Bei den Schulden meinte er wohl dass seine Schulden dadurch weniger werden sollen.

Ist es doch nur wieder seine Art ich „will das haben“ Lebensauffassung.
Für ihn war es ein leichtes Menowin durch Provokation und Erpressung zu demütigen so dass der  wohl  einen Fehler gemacht hat. Ob und wie wissen nur, wie im Fall Kachelmann; die beiden allein.

So lange Provokation, Erpressung und Demütigung von Menschen mit all seinen möglichen Folgen völlig legal sogar von der Politik angewandt wird wie im Fall der Namenlose Frau  im Jobcenters Frankfurt, kann der Ex-Manager Helmut Werner, Insolvenz-König von Österreich ungeschoren sich weitere Opfer suchen.

Dass Menowin Fröhlich bereits einen neuen Weg eingeschlagen hat, beweist er trotz  Aufenthalt in der JVA

Am 8. April 2011 erschien seine Debüt-Single „If you stayed im Handel und erreichte trotz fehlender Promotion auf Anhieb  Platz 21 in den Charts.  (Inoffizielles Musikvideo If You Stayed Trailer)


Auch wen man mit allen Mitteln ihm den Weg schwerer macht als wohl jedem anderen kann  er wieder mit seinem  außergewöhnlichen Talent  sogar Musikfreunde überzeugen die sonst eher nicht zu seinen Fans gehören.

Hier ein paar Zitate:

„Also das sage ich selbst als großer Mehrzad Fan…………das Teil hat was
Und man kann ja über Menowin denken was man will, Fakt ist……er hat eine Wahnsinnsstimme“

„Also ich finde den Song super und ja ich sage so Menowin macht mehr Geld als Mehrzad weil ich denke mir so Menowin sitzt im Gefängnis bringt eine Single auf dem Markt schafft es in die Charts und bringt dann noch eine Autobiographie raus.   Einfach ein Wahnsinn“

„Das Buch – Biografie..Ich musste verlieren um zu gewinnen…..liest sich recht spannend, er erzählt von seiner Kindheit, von seinen Strafen (da geht er recht schonungslos mit sich um) und von DSDS wobei er nicht über seine Mitspieler herzieht, sondern wie RTL diese Wohngemeinschaften pusht, um Interesse zu wecken.
Auch über MM verliert er kein böses Wort…..wollte ich nur mal klarstellen. Es ist keine Abrechnung mit DSDS.“

Was man sonst noch schreibt hier

Ich selbst kann nur jeden raten sein Buch zu lesen. Es ist ein Einblick in eine Welt die wohl nur wenige kennen.Er schreibt ehrlich und so schonungslos das es wohl auch manchem Fan sehr weh getan hat was er da lesen musste.

Zum Buch

Das Buch war einer der wichtigen Schritte in sein Zukunft und ich bin mir sicher auch ohne Konflikte mit dem Gesetz wird die verdammt Spannend   

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