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Regierungsproteste in Spanien – Seinen Urlaubern ist es egal

21 Mai

Spanier lassen sich Proteste nicht verbieten

Madrid (RPO). In Spanien halten die Proteste gegen die hohe Arbeitslosigkeit und den Sparkurs der Regierung den siebten Tag in Folge an. In der Hauptstadt Madrid versammelten sich am Samstag auf dem zentralen Platz Puerta del Sol Augenzeugen zufolge mindestens 20.000 Menschen. Sie missachteten damit ein Demonstrationsverbot vor den Kommunal- und Regionalwahlen am Sonntag.

Nach den tagelangen Protesten junger Spanier hat die spanische Wahlbehörde alle für das Wochenende geplanten Demonstrationen für illegal erklärt. Proteste könnten die Regional- und Kommunalwahlen am Sonntag stören, erklärte die Wahlbehörde.Proteste an Wahltagen seien nicht von der verfassungsmäßig garantierten Demonstrationsfreiheit gedeckt, erklärte die Wahlbehörde. An Wahltagen sei jeder „Akt der Propaganda oder des Wahlkampfes“ untersagt. Es sei Aufgabe der Wahlbehörde, die „Transparenz und Objektivität des Wahlprozesses und das Gleichheitsgebot“ zu garantieren.

Es wird allerdings nicht erwartet, dass die Polizei die Versammlungen auflöst. Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hatte angekündigt, friedliche Proteste zu respektieren. Der Chef der Sozialisten, die bei den Wahlen mit einer herben Niederlage rechnen müssen, äußerte am Freitag vorsichtig Verständnis für Forderungen die Demonstranten. Quelle Spreeblick.

„Das sind Demonstration gegen die Diktatur der Märkte“, sagt ein junger Iberer dem spanischen Sender RTVE. Er ist einer von vielen seiner Generation, die in diesen Tagen gegen die Politik der Regierung demonstrieren. Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla – in rund 50 Städten haben sie sich zu Protesten zusammengetan, organisiert über soziale Netzwerke wie Facebook oder auch über Twitter.

Dabei war es in den vergangenen Monaten recht ruhig geblieben in Spanien, obwohl das Land zu jenen Staaten gehörte, die während der Finanzkrise unter der Abkürzung PIIGS bekannt wurden. Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien – sie alle hatten enorme Staatsschulden angehäuft, die Wirtschaft lag am Boden.

Und überall waren sie auf die Straße gegangen gegen die Sparmaßnahmen ihrer Regierungen.

Nur der deutsche Michel,

dem man das Fell über die Ohren zieht,

liegt auf dem Sofa und schnarcht!!

Nicht nur in Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien, mittlerweile werden doch die Bürger jedes Landes auf dieselbe Weise über den Tisch gezogen.
Wir leben in einer postnationalen, globalen und anonymen Gelddiktatur, die wir alle vier Jahre “demokratisch” bestätigen dürfen, egal welche Partei man wählt.

Und unsere total  „unabhängigen“, kritischen Medien sind ganz groß im Ignorieren und erzählen dem Michel die
von den Verursachern vorgeschriebenen Meldungen, samt manipulierter  „Erfolgsbilanzen“.
Man hört ständig

Wohlstand sei kein Verbrechen,

nur ist dabei  doch entscheidend,

wie man ihn sich aneignet.

Überall das gleiche, die Reichen plündern hemmungslos die Armen aus und die jeweiligen Machthaber interessieren sich einen Dreck um die folgenden Generationen.
Das hat Deutschland durch 40 jährige Schuldenpolitik (Umverteilung von unten nach oben)
Sprich, die  Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste eindeutig bewiesen.
Die eigenen Taschen so voll machen wie möglich ist aber  keine Garantie für eine gesicherte Zukunft, eher das Gegenteil. Da fallen dann doch so manche Verbrechen an, auch wenn sie durch Gesetze und Marktregeln legalisiert erscheinen und dazu noch eine Menge vertuscht wird.

Eines der besten Beispiele ist die modernisierte Sklavenhaltung von heute,
Machtpolitisch legalisieren durch die Hartz 4 Gesetze.

Eine ganze Bevölkerungsschicht wird am untersten Ende des Existenzminimums mit Zwangsmaßnahmen (Sanktionen) als Arbeitskräftereserven gehalten. Der einzige Sinn ist sie jederzeit zu Verfügung zu haben zur noch brutaleren „Werteabschöpfung“ oder besser noch mehr Gewinn für die Machthaber.

Zwei Beispiele dass diese zu  neudeutsch „Kunden“ keinen Menschlichen Wert für die Machthaber darstellen:

Jobcenter ließ polnische Ehefrau eines deutschen Spätaussiedler 5 Monate lang hungern und kürzte Restfamilie die Miete.
Das Jobcenter entschied, dass die Ehefrau als polnische EU-Angehörige von allen Leistungen nach § 7 Abs. 1 SGB II generell ausgeschlossen sei. Die bittere Konsequenz war, dass die Ehefrau und Mutter keine Leistungen erhielt, der ALG II Regelsatz des Mannes trotzdem auf 90 % gekürzt wurde und der Familie 1/3 der Unterkunftskosten abgezogen wurde, da die Ehefrau trotz Leistungsausschluss als Haushaltszähler bei der Berechnung der Unterkunftskosten zu berücksichtigen sei. Quelle

Namenlose Beseitigung  in einer Außenstelle des Jobcenters Frankfurt
Am Donnerstag morgen dreht eine Frau im Jobcenter Frankfurt durch. Ein Polizist wird schwer verletzt, die Frau angeschossen. Im Jobcenter war die Frau noch wiederbelebt worden, sie starb rund anderthalb Stunden später im Krankenhaus. Die 39-Jährige war erst seit 1. Mai in Frankfurt gemeldet, zuvor hatte sie ihren Wohnsitz in Aschaffenburg. Sie sei vor ihrem Tod „kerngesund“ gewesen, berichtete Bechtel. Es gebe keine Hinweise auf Drogenmissbrauch. Auch ein Sprecher des Sozialdezernats sagte, die Frau aus Nigeria sei vorher nicht negativ aufgefallen. Sie sei Anfang Mai schon einmal im Jobcenter gewesen. Dieser Termin sei unauffällig und ohne Streit abgelaufen. Quelle

Für alle Sklavenhalter der Geschichte war der Verlust an ihrem Material das normalste und wurde in kauf genommen so auch bei den modernen. Menschliche Werte sind diesen völlig egal für sie zählt nur der Wert des Gewinns.

Dass sich die Menschen auf Dauer ihre unersättliche Gier nach Gewinn nicht gefallen lassen werden
sieht man deutlich an den immer stärker werdenden Protesten in aller Welt.
das sie durch ihre Gier den eigenen Niedergang beschleunigen ist ihnen schon bewusst, aber bevor die sich das eingestehen, wird lieber alle Gewalt in Bewegung gesetzt, um die Pfründe zu sichern.

Willenlose Erfüllungsgehilfen gibt es genug

Europa wird früher oder später brennen

und der Deutsche Michel will es nicht wahr haben.

für ein paar Krümel des Kuchens oder verblendet durch Propaganda.

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