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Namenlose Beseitigung in einer Außenstelle des Jobcenters Frankfurt

20 Mai

Eine Folgen der unverantwortlichen Sanktionspolitik

Warum bleibt die Tote in den Medien  stets namenlos,

auch nicht dergestalt benannt wie zum Beispiel „Luise K.“?

Werden anonyme Menschen schneller vergessen?

Handelt es sich hier um ein Opfer der Sanktionspolitik der von der Leyen Diktatur?
um ein Opfer das die Öffentlichkeit am besten ganz schnell in vergessen soll,
damit keine unangenehmen Fragen mehr gestellt werden?
Fragen warum sie nicht die erste ist die durch Behördenwillkür nicht mehr am Leben ist?

Die Außenstelle hat mit schwachen, psychisch schwachen oder erkrankten Menschen zu tun. Obdachlose und Drogenabhängige sind nicht einfach. Haben die Sachbearbeiter eine angemessene Ausbildung? Sind sie in der Lage zu deeskalieren? Wieso konnten sie nicht der Frage nachgehen, warum die 39jährige so wütend auf das Jobcenter war? Warum konnten die Mitarbeiter dies nicht klären, sondern wollten sie nur rausschmeißen? Sind die Mitarbeiter des Jobcenters etwa unfähig? Oder handelt es sich gar um offenen ausgelebten Rassismus? Eine ehemalige Leistungsbezieherin erzählte mir gestern noch, daß die Sachbearbeiter rassistisch aufgehetzt werden würden. Das ist eine Frage, die auch der Staatsanwalt nachgehen muß, wenn er sich zu Recht Staatsanwalt nennen will.

Die Frankfurter Rundschau schreibt:

Lange Zeit läuft die Diskussion mit dem Sachbearbeiter offenbar gesittet ab, dann aber wird die Frau laut, heißt es. Mitarbeiter und andere Kunden des Jobcenters fühlen sich gestört.

Die Wachleute fordern die Frau auf, das Gebäude zu verlassen. Die 39-Jährige schreit weiter. Weil sie die Frau nicht selbst vor die Tür setzen dürfen, rufen die Sicherheitsdienstmänner um 8.52 Uhr die Polizei.

Dem entlarvenden Rundschautext nach scheint es den Außenstelle-Mitarbeitern nur darum zu gehen, einen den Betriebsablauf störenden Menschen möglichst rasch zu entfernen. Der Mensch als reines Objekt?

Im Jobcenter war die Frau noch wiederbelebt worden, sie starb rund anderthalb Stunden später im Krankenhaus. Die 39-Jährige war erst seit 1. Mai in Frankfurt gemeldet, zuvor hatte sie ihren Wohnsitz in Aschaffenburg.Sie sei vor ihrem Tod „kerngesund“ gewesen, berichtete Bechtel. Es gebe keine Hinweise auf Drogenmissbrauch. Auch ein Sprecher des Sozialdezernats sagte, die Frau aus Nigeria sei vorher nicht negativ aufgefallen. Sie sei Anfang Mai schon einmal im Jobcenter gewesen. Dieser Termin sei unauffällig und ohne Streit abgelaufen.

Sicherlich ist die 39jährige Tote als Amokläuferin Täterin. Man sollte das aber aufgrund der Rahmensituation, wirklich sehr kritisch hinterfragen. Sie ist aber auch Opfer eines vermeidbaren Behördenmordes geworden. Leider ist unser Strafrecht nicht genug fortschrittlich, um die für eine solche Staatskriminalität Verantwortlichen zu Rechenschaft zu ziehen. Recht ist eben auch Herrschaftsrecht, das Herrschaftsrecht der herrschenden Klasse. Anders ausgedrückt, das unvollkommene Strafrecht gehört zum Herrschaftssystem. Folgen Sie bitte nicht den Rattenfängern und fangen an nachzudenken (falls Sie das nicht schon tun).

Ein abschließender Trost für unsere sogenannten Qualitätsjournalisten nebst Staatsanwälten bleibt der Sachverhalt, daß die Wahrheit niemals herauskommen wird, wo wir sie doch im Kern schon kennen! Welcher Jobcenter-Sachbearbeiter ist so stark und wird sich öffentlich selbst beschämen? Das wäre psychischer Selbstmord. Stattdessen baut man sich eher die wehrlose Tote als Monster auf und wertet sie so ab – alles eine Frage des psychischen Selbstschutzes. Die staatsanwaltliche Zeremonie der Mitarbeiterbefragung, die hier zum gesellschaftlichen Vernebelungsritual einfach dazu gehört, wird folglich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Irre führen. Mehr bei mein name ist mensch

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