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Kindesentzug bei Hartz IV „Margot H. lässt grüßen“

12 Apr

Hinter “Hartz 4″ verbirgt sich nichts anderes als ein Instrument zur massiven Einschränkung der Bürgerrechte, ein Instrument, das Angst macht und das Volk in Agonie halten sollte, damit man in Ruhe seiner Lobby-Politik widmen kann. Man hat sich eine Art neuen Juden geschaffen,neue Sündenböcke, die für all unser Elend verantwortlich gemacht werden  können. Harz 4-ein Gesetz, das jeden  entmündigt, wenn seine Firma aufgrund der Finanzmauscheleien der Banken und Heuschrecken pleite geht. Von heute auf morgen ist er ein Asozialer, muß sein Vermögen aufbrauchen (was der erste Schritt zur Privatisierung des Sozialstaates war, weitere werden folgen müssen, um die Bankenrettung zu bezahlen), sich öffentlich verleumden und beschimpfen lassen und muß in einem der reichsten Länder der Welt mit dem Kältetod rechnen, wenn der Winter mal strenger wird als die Regierenden für “angemessen” halten.

Dank Hartz 4 Fernsehen und anderen BILDungs-Machern wissen wir  ja,

Hilfsbedürftig?

das diese Arbeitslosen alle faule arbeitsscheue Säcke sind, die allerdings merkwürdigerweise intensiv zur Schwarzarbeit tendieren – ein Widerspruch, der allerdings nur Menschen auffällt, die ihr Hirn noch nicht mit dem benutzen der Fernbedienung  ausschalten. Die „realistische“ Darstellung der Harz4-Welt mit wahrscheinlich arbeitslosen Schauspielern bei der Ausübung ihres 1 Euro-Job, ist genau das was der Michel sehen soll.
Ich denke, man merkt, wohin der Zug fährt. Es ist immer das gleiche Prinzip – und immer wieder muss man dran erinnern, das Ausgrenzung  im Kopf beginnt – und dort bei ganz einfachen Prinzipien.
Wenn Politiker durch ihr Tun und Handeln  ja förmlich zum Aussortieren  aufrufen, müssen wir uns nicht wundern, wenn sich gewisse Bevölkerungsgruppen (Mob) dem anschließen und ungehemmt zur Treibjagd blasen, ja das  sogar als legitim betrachten.

Die Jobcenter machen es ja mit den „Sanktionen bei Arbeitslosengeld II-Empfängern“ in beintrugenter weise vor. Man hat mit der Möglichkeit zu 100% die Lebensgrundlagen zu entziehen keine Skrupel auch ungeborenes Leben in Gefahr zu bringen. (Der Bericht HIER)

Die durch das entziehen lebensnotwendiger Lebensgrundlagen entstehende Gefahr für Gesundheit und Leben wird im Strafrecht übrigens da anders bezeichnet.

Sanktionierten alleinerziehenden Müttern im Landkreis Zwickau droht Kindesentzug

Als damaliger Führungskader dürfte die vom damaligen Politbüro unter der Federführung von Margot Honecker angewandte Methode
zum Wohle des Kindesder Bundeskanzlerin bekannt sein. Ob eventuell  Mitarbeiter des Jobcenter Zwickau da alte Erfahrungen einbringen ist nicht bekannt, aber  die Menschenverachtung ist verblüffend gleich bei diesem vorgehen.

Erst kürzt man Müttern mindestens 30 % ihrer Lebensgrundlage, und dann werden diese zur Feststellung ob  „die Sicherung des Kindeswohl“ gewehrleistet ist dem Jugendamt gemeldet.

Verein Gegenwind e.V. berichtet.

Kindesentzug

Mütter, die im ALG II-Bezug stehen und mindestens eine 30 %ige Sanktion bekommen, werden vom Jobcenter Zwickau und seinen Außenstellen dem Jugendamt gemeldet. So erfuhr Gegenwind e.V. bei einem Beistandsbesuch vom Arbeitsvermittler. Auf eine Nachfrage beim Jobcenter teilte die Teamleiterin des Servicebereiches mit, dass es eine Vereinbarung zwischen dem Jobcenter und dem Landkreis diesbezüglich gäbe.
Eine Anfrage hinsichtlich dieser Zusammenarbeit beim Landrat Herrn Scheurer ergab lediglich, dass der Landkreis die gesetzlich zugewiesene Aufgabe, die Sicherung des Kindeswohl, mit dieser Kooperation wahrnehme und diese Anfrage an das zuständige Jugendamt weitergeleitet hat.
Da der Landrat Herr Scheurer Kenntnis haben muß und die Anfrage dennoch weiterleitet, ohne eine befriedigende Antwort zu geben, lässt vermuten, dass mit der Zuständigkeitsverschieberei etwas vertuscht werden soll, oder von der Öffentlichkeit ferngehalten werden soll. Jedenfalls steigen bei den betroffenen Müttern der psychische Druck und die Angst zusätzlich enorm an.
Solche Maßnahmen sind nicht hinnehmbar, auch wenn es mit dem vorgeschobenen Argument des Kindeswohles geschieht. Sorgt man sich wirklich um das Wohl des Kindes, schafft man diese unwürdigen Sanktionen ab und versucht nicht, Müttern mit dem Schlimmsten was ihnen passieren kann, nämlich den Verlust ihres Kindes, noch mehr in die Enge zu treiben.

Nebenbei erfährt man dann auch gleich die nächste Ungeheuerlichkeit: das so harmlos daher kommende “Bildungspaket” ist der erste Schritt zum organisierten Kindesentzug bei Arbeitslosen:
BAVorstand Alt warnte vor einem „föderalen Durcheinander“ bei der Umsetzung des Bildungspakets. So sollen die Jobcenter jetzt Nachhilfe und Freizeitaktivitäten für Hartz-IV-Kinder organisieren. Auch wenn BA-Vorstand Alt das lieber von den Jugendämtern durchgesetzt sehen möchte, ändert das nichts an der Tatsache, dass hier die Erziehungsverantwortung von der Familie auf den Staat übergeht, das der Staat in Zukunft bestimmt, welche Kinder wann was machen.

Mit der staatlich kontrollierten Jugend
holt sich wohl die ehemalige FDJ-Sekretärin Angela Merkel ein Stück Jugend zurück

oder muss man noch viel Schlimmeres befürchten.

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