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Fukushima– Hiroshima Es macht sprachlos

19 Mrz

Es macht sprachlos was geschah

und es macht aus aktuellem Anlass

gleich nochmal sprachlos!

Sie haben sich damals wieder aufgerappelt, alles aufgebaut und jetzt?

Viele haben wahrscheinlich vergessen, wir sind nur zu Gast auf diesem Planeten,
er hat uns Asyl gewährt und was machen wir?

Wir zerstören ihn…
da brauchen wir uns nicht wundern das sich die Erde rächt!!!

Es gibt Momente angesichts der jede Aufmerksamkeitskraft überfordernden apokalyptischen Echtzeitticker, da einem dank der Worte und Bilder eines anderen etwas klar wird: Momente, in denen die Chance sich eröffnet zu einer Reflexion, die über Strahlenwerte und Eskalationsängste hinausgeht. Es sind die Momente, wo es jemandem gelingt, ein gerade ablaufendes Ereignis zu historisieren.

Bilder, die wir mittlerweile leider kennen, alte und  Menschen in den Trümmern, verzweifelte Familienangehörige, Notunterkünfte. Das Land, das sie einst aufgebaut haben, kann vielen  nun nicht mehr helfen . . . Es ist die Generation, die Japan einst aufgebaut hat, und nun schließt sich tragisch der Lebenskreis in den Trümmern der Katastrophe.“

Warum ist das so ergreifend?
Warum wendet es die Perspektive, wenn man zu diesen Bilder der Opfer sieht?

Wir sehen, dass hier die Kraft der Natur mit der in ihren Wirkungen absoluten Technologie nicht nur einen Glaubenssatz, eine Ideologie, eine Überzeugung dementiert hat, sondern das ganze gelebte Leben so vieler Menschen. Weil wir sehen, was es heißt, wenn Katastrophen so groß sind, dass man für sein eigenes Leben nichts mehr reparieren kann.

Es ist zu früh, als dass man sagen könnte,
was die japanischen Ereignisse mit unseren Gesellschaften machen werden.

Der irische Dichter William Butler Yeats, der seine Apokalypse unter dem Titel „A Vision“ auf das Jahr 1927 datierte, schrieb damals, er habe immer nur an „Erdbeben, Feuer und Fluten“ gedacht, um sich gewissermaßen in Stimmung zu bringen.

Aber Stimmung ist das eine. Verstärkt vom Rauch und dem Feuer in Japan, untertitelt von den Echtzeittickern und Live-Videos bringt sie uns auch gegen den eigenen Willen dazu, die Ereignisse nach den Gesetzen eines Films, eines Narrativs zu lesen. Aber eine Stimmung geht vorbei und wird durch neue ersetzt.

Sie erlischt gleichsam mit den Feuern in Fukushima.

Nicht nur Regierungen sollten daraus eine Lehre ziehen

sondern alle Menschen auf der Welt.

Das ist meine Meinung!!!!

Wer möchte kann gerne seine hier schreiben

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