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Guttenbergs Doktorvater geht auf Distanz

28 Feb
Peter Häberle

Jura-Professor Peter Häberle

Guttenbergs Doktorvater geht auf Distanz

Der Jura-Professor Peter Häberle

lässt kein gutes Haar an der Promotion

seines ehemaligen Schützlings.

In der Plagiatsaffäre um Verteidigungsminister zu Guttenberg hat sich im Grunde jeder schon geäußert – nur einer hielt sich zurück: der Doktorvater. Dabei ist Professor Peter Häberle derjenige, der den Minister bei seiner Promotion betreut hat. Nach tagelangem Schweigen hat er sich nun mit einer persönlichen Erklärung zu Wort gemeldet.

Der 76-Jährige distanziert sich mit deutlichen Worten von seinem ehemaligen Schützling: „Die in der Promotionsschrift von Herrn zu Guttenberg entdeckten, mir unvorstellbaren Mängel sind schwerwiegend und nicht akzeptabel“, schreibt er. „Sie widersprechen dem, was ich als gute wissenschaftliche Praxis seit Jahrzehnten vorzuleben und auch gegenüber meinen Doktoranden zu vermitteln bemüht war.“ Die Aberkennung des Doktortitels sei die notwendige Folge gewesen.

Der mittlerweile emeritierte Bayreuther Professor geht in der Erklärung auch auf seine erste Reaktion in der Affäre ein. Einen Tag, nachdem die Vorwürfe bekannt geworden waren, hatte er der „Bild„-Zeitung gesagt: „Die Arbeit ist kein Plagiat.“ Vorschnell sei das gewesen, sagt Häberle nun. Er habe zu diesem Zeitpunkt das Ausmaß nicht absehen können.

Quelle: www.stern.de

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