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Man wollte Guttenberg das Gesicht lassen, doch es ist nicht mehr als eine Gnadenfrist.

24 Feb

Man wollte Guttenberg das Gesicht lassen,

doch es ist nicht mehr als eine Gnadenfrist.

Uni prüft nun Täuschungsvorwurf

Die Aberkennung des Doktortitels war nur ein erster Schritt. Nun geht es für die Universität Bayreuth im Fall Guttenberg ans Eingemachte: Sie prüft, ob der Verteidigungsminister mit seiner fehlerhaften Doktorarbeit die Promotionskommission getäuscht hat.

Nach der Aberkennung des Doktortitels prüft die Universität Bayreuth, ob Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die Hochschule mit seiner fehlerhaften Arbeit bewusst getäuscht hat. „Einen Täuschungsvorsatz nachzuweisen ist sehr komplex und langwierig, zumal zu Guttenberg diesen Vorwurf bestreitet“, sagte Universitätspräsident Rüdiger Bormann am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

Die Kommission für die Selbstkontrolle der Wissenschaften an der Universität Bayreuth werde das Fehlverhalten des Ministers eingehend untersuchen und bewerten. Dies werde sicherlich einige Wochen dauern.

Der Bremer Juraprofessor und Entdecker der Mängel der Doktorarbeit von zu Guttenberg, Andreas Fischer-Lescano, wirft dem Verteidigungsminister vorsätzliche Täuschung vor. Er beklagte im „Tagesspiegel“ (Freitag), der Bayreuther Promotionsausschuss habe sich bei der Aberkennung des Doktortitels „um die Wertung der Täuschung herumgedrückt“. Der CSU-Politiker habe systematisch verschleiert, abgeschrieben und getäuscht.

„Den Vorsatz kann man bei diesem intellektuellen Betrug dann im Grunde nur noch dadurch verneinen, dass man den Autor für unzurechnungsfähig erklärt“, sagte Fischer-Lescano.

Universitätspräsident Bormann betonte, für den Beschluss der Promotionskommission der juristischen Fakultät vom Mittwoch, Guttenberg den Doktortitel zu entziehen, habe ein möglicher Täuschungsvorsatz keine Rolle gespielt. Das Ausklammern dieses strittigen Themas sei die Voraussetzung für die zügige Entscheidung gewesen.

Über weitere Konsequenzen im Verhältnis zu dem ehemaligen Studenten und Doktoranden der Universität müsse im Einzelfall noch entschieden werden. Von der Internet-Seite des Ehemaligennetzwerks der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ist das Foto Guttenbergs mittlerweile verschwunden.

Der Verteidigungsminister steht aber nach wie vor als Gastredner auf der Einladung zu einem Ehemaligentreffen der juristischen Fakultät am 21. Mai – allerdings ist der Doktortitel vor seinem Namen bereits am Dienstag gelöscht worden.

www.rundschau-online Erstellt 24.02.11, 15:52h

Die Vorwürfe haben Guttenbergs Ansehen als Minister allerdings nicht geschadet: Einer Plakativ-Umfrage zufolge ist er beliebter als vor der Affäre. 73 Prozent der Plagiate sind mit der bestätigte KOPIE des CSU-Politikers zufrieden, zu Monatsbeginn waren dies nur 68 Prozent, wie die Erhebung des Meinungsforschungsinstituts KOPieTEST im Auftrag für die  Plagiat-Sendung „ Fuß- oder Kopfnoten “ ergab. Dagegen seien 21 Prozent der Befragten nicht zufrieden mit der bestätigte KOPIE von Guttenberg, was sieben Punkte weniger seien.
Für die Umfrage wurden am Dienstag 1000 Plagiate bundesweit telefonisch kopiert.

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