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Guido Westerwelle – und seine Biberalen

07 Jan

Die Westerwelle sprach das eine,alle haben artig geklatscht und gejubelt und  er (vielleicht) träumte von

Einer Rede , wie sie sich viele  wohl

vom König Guido gewünscht hätten

Liebe 3-4 Prozent

Das Aussortieren der nicht bedürftigen, aber faulen Erwerbslosen hat eine lange Tradition. Gegen Ende des Mittelalters unterschied man würdige Arme, die eine Lizenz(Niedriglohn) zum Betteln erhielten, und unwürdige Arme, die in Arbeitshäusern(ARGE) diszipliniert wurden.

Das Problem ist doch, dass wir neoliberalen  sehr daran interessiert sind, dass ein „Bodensatz“ der Bevölkerung im Allimentationsstatus oder im Prekariats leben. Denn diese drücken das gesamte Niveau (Löhne) nach unten. Insofern haben wir auch kein Interesse, tatsächlich die Menschen aus diesem Milieu heraus zu holen – das war der Ursprungsansatz von Hatz 4 und wir sagen „Hartz IV ist im Ansatz richtig, es muss nur modernisiert werde.

Dazu ist der Schulterschluss der politischen und wirtschaftlichen Eliten erforderlich, um sich hemmungslos als Lobbyisten in den Ministerien breit zu machen. Der Staat  ist dann in der Lage, die Löhne, Steuern und Abgaben niedrig zu halten und möglichst wenig Umverteilung zu organisieren.

Spenden nach Gutsherren-Art sollten endlich den Sozialstaat ersetzen!“

Für Steuern zahlen gibt es keine Dankbarkeit in Deutschland und erst recht keine schicken Boni. Deshalb ist Steuern zahlen auch so Spaß frei, viel schöner wäre es doch, wenn wir den Sozialbeitrag direkt selbst an die persönlich bevorzugten Lieblingsempfänger geben könnten. Das Auge spendet schließlich mit!
Je nach Geschmack, strahlen uns dann glückliche Kinderaugen an oder HIV-positive Künstler verewigen ihre Gönner in Popart-Grafiken a la Andy Warhol.
Damit dankbare Gemeinden ihre schönsten Parkbänke nach mir benennen dürfen, müssen wir lediglich die Gewerbesteuer abschaffen. Aus unversteuerten Millionenerbe kauft man sich selbstlos zum Beispiel eine neue Uhr denn vom Kaufpreis geht garantiert ein Cent an die Regenwald-Stiftung oder so.

Statt „Reichensteuer“ abzuführen, werden „die Befreiten“  lieber quartalsweise für Frau Merkel ein geschmackvolles Kostüm aus dem Sammelcontainer suchen lassen. Das wird nicht nur unser gequältes Auge erfreuen, sondern schützt auch die Arbeitsplätze in den Nähereien West-Afrikas vor Billigimporten und die Frau Kanzler vor der sozialen Kälte.

Um schließlich das politische Klima nachhaltig im Land zu verwässern, schenke ich extrafreiwillig meine Bonus-Meilen der Opposition. Vielleicht klappt es ja mit einer Reise nach Teheran, aber die Gewerkschaften müssen die mitnehmen. Die Rückflugtickets erhalten unsere Soldaten.

Also Schluss mit den sozialen Spinnereien des 20. Jahrhunderts und zurück zum Feudalismus oder glauben sie ernsthaft, der Pöbel hätte der Welt Versailles gebaut oder Mozart bezuschusst?

Arbeit vergeben muß sich wieder Lohnen,
hier muss es hingehen Deutschland!

Was König Guido so „träumt“ ist der Alptraum für……..

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